Externe 2,5"-Festplatte abschalten ohne USB-Stecker zu ziehen?

#0
13.03.2014, 12:43
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#1 Ich überlege eine 2,5''-Platte, extern, zu verwenden um darauf Filme, Serien zu speichern. Die Platte würde ich also nur 2, 3, 4 Stunden oder so am Tag brauchen vermutlich. Sie sollte also nicht in der übrigen Zeit laufen, um die Platte zu schonen (falls das überhaupt eine Schonung wäre, bzw. sinnvoll wäre, aber für den Dauerbetrieb sind solche Platten wohl auch nicht gedacht, wenigstens die billigsten).

Gibt es da eine Möglichkeit die Platte völlig auszuschalten ohne jedes Mal den USB-Stecker zu ziehen? Aber wohl wird so eine USB-Buchse ständig Strom haben, der nicht abgeschaltet werden kann ohne den Rechner (in diesem Fall ein Notebook) abzuschalten.
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13.03.2014, 13:33
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#2 Externe Festplatten sind Mist, da die Idee eine Festplatte mitzunehmen (zu transportieren) schon Mist ist.
2,5" Festplatten sind wirklich eine schlechte Wahl für sowas... ganz schlecht.

Deine Idee ist auch net so dolle, also es kommt drauf an aber das ständige Hoch-/Runterfahren des Motors verkürzt natürlich auch arg die Lebensdauer bzw. erhöht die Wahrscheinlichkeit des Totalverlusts.

Es ist viel besser wenn du eine Festplatte intern verbauen kannst, bzw. eine Backplane verwendest damit du diese Festplatte(n) einfach wechseln kannst. ;)
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13.03.2014, 14:04
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#3 Danke Xeper,

also keine externe 2,5-Platte nehmen.

Also, einmal am Tag so eine Platte an- und abschalten oder das zwei Mal pro Tag, könnte man schon als ständiges Hoch- und 'Runterfahren bezeichnen; also besser die Platten, wenn man doch eine 2,5-Platte, extern, nähme, lieber immer dran lassen, also nicht ab-, ausschalten?

Intern geht ja leider nicht mit dem Notebook, bzw. mit denen, die ich habe. Wie würdes es denn mit so einer Backplane funktionieren, wie schließt man das da an? Oder ist das nur für internen Einbau gedacht?

Und wie wäre es, wenn ich eine 3,5-Platte nehme, extern? Wäre das besser?
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13.03.2014, 14:15
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#4 Ein Notebook, naja dachte ich mir schon, aber 2,5" Festplatten sind weder großartig schnell noch besonders groß -
also in jedemfall nicht gut.

Wie wäre es dann mit einem NAS, wenn du sonst kein richtiges Gerät hast?
Ethernet ist ja auch sehr viel besser, dann können deine anderen (Mobil-)Geräte auch drauf zugreifen.
Eine einzelne externe Festplatte bringt ja nicht viel, na gut bei 3,5" hast du dann bis zu 4TB - aber wer weiß wie lange die halten, gehen schnell kaputt und Redundanz gibt es auch keine.
Warum sollte man sich die Mühe machen ganze Filme und Serien zu speichern, zu archivieren und zu sortieren wenn die dann bald verloren gehen? Wäre ja sehr ärgerlich.
Da kann man das Geld doch besser in was vernünftiges investieren.
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13.03.2014, 14:48
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#5

Zitat

Ein Notebook, naja dachte ich mir schon, aber 2,5" Festplatten sind weder großartig schnell noch besonders groß -
also in jedemfall nicht gut.
Ja, das ist leider ein großer Nachteil, aber bei Windows ist ja sowieso nichts schnell...aber natürlich muß man es nicht noch langsamer machen...falls das gehen sollte.

Zitat

Wie wäre es dann mit einem NAS, wenn du sonst kein richtiges Gerät hast?
Ethernet ist ja auch sehr viel besser, dann können deine anderen (Mobil-)Geräte auch drauf zugreifen.
Eine einzelne externe Festplatte bringt ja nicht viel, na gut bei 3,5" hast du dann bis zu 4TB - aber wer weiß wie lange die halten, gehen schnell kaputt und Redundanz gibt es auch keine.
Warum sollte man sich die Mühe machen ganze Filme und Serien zu speichern, zu archivieren und zu sortieren wenn die dann bald verloren gehen? Wäre ja sehr ärgerlich.
Da kann man das Geld doch besser in was vernünftiges investieren.
Ja, das stimmt natürlich, allerdings schließen sich ja Vernunft und Windows irgendwie völlig aus, falls ich es richtig verstehe, Ärger, Wut und Windows hingegen bilden da eine untrennbare Einheit. Aber ja, so ein NAS wäre wohl schon nicht schlecht für mich, aber ich glaube viel teurer als es mit einer 3,5-Platte (bzw. einer weiteren zur Datensicherung) wird. Mit so einer 3,5-Platte hätte ich ja immerhin auch noch mit recht wenig Aufwand Mobilität hergestellt, aber mit so einem NAS ist das dann nicht mehr so einfach, oder?

Andere sinnvolle Möglichkeiten gibt es da wohl auch kaum noch, wenn überhaupt, nehme ich an.
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13.03.2014, 15:35
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#6

Zitat

Ja, das stimmt natürlich, allerdings schließen sich ja Vernunft und Windows irgendwie völlig aus, falls ich es richtig verstehe, Ärger, Wut und Windows hingegen bilden da eine untrennbare Einheit.
Naja Windows ist gar nicht so sehr das Hauptproblem, aber die Leute müssen verstehen das sich Windows nicht für alles eignet... für den Otto-Normalverbraucher der nur ein Gerät besitzt ist das natürlich ein Problem.
Aber wie gesagt, diese Menschen haben ja dann eben alle möglichen embedded Geräte in Form von TV, Rekorder, Router (oder Apple Geräten in diversen Formen und Farben) sowie auch NAS die eben nicht mit Windows funktionieren... also gibt es schon Möglichkeiten. ;)

Zitat

Mit so einer 3,5-Platte hätte ich ja immerhin auch noch mit recht wenig Aufwand Mobilität hergestellt, aber mit so einem NAS ist das dann nicht mehr so einfach, oder?
Klar sind mehrere Festplatten teurer als eine, aber nur so kannst du eine Form der Redundanz erreichen - bei der heutigen Datenmenge in Form von Blu-Ray, HD TV und selbst augenommenes Material (was mehrere GB verschlingt) ist das schon unbedingt notwendig - ansonsten musst du in der Bitflip-Hölle schmoren. ;)

Die Mobilität solltest du nach Möglichkeit vergessen, ich kenne zig Leute denen ihre externe Festplatte einfach mal aus der Hand gefallen ist - wenn du ein Teil der Daten Mobil benötigst dann lohnt es sich diese einfach extra nochmals auf ein weiteres Gerät zu kopieren.
(Das kann ja dann tempoär eine externe Festplatte sein)

Edit:
Genauso mache ich es übrigens auch, alle Daten sind stationär und doppelt vorhanden - wenn ich diese mit mir nehmen möchte, kopiere ich diese auf eine andere (natürlich kleinere) Festplatte.

Lesenswerter Artikel zum Thema Daten verwalten:
http://arstechnica.com/information-technology/2014/01/bitrot-and-atomic-cows-inside-next-gen-filesystems/

Vermutlich hast du es schon festgestellt, ich habs ja oft schon angesprochen bei diversen Threads - das liegt daran das ich immernoch sehe das die Menschen allgemein das Thema nicht ernst genug nehmen.
Wir wissen das die gespeicherte Datenmenge insgesamt jedoch in die höhe schnellt - und das wird sich nicht ändern, mehr und mehr wichtige Daten werden nur noch Digital existent sein.

Das Fotoalbum im Regal gehört der Vergangenheit an, auch wenn es durchaus noch einige gibt die so etwas besitzen - der heutigen Technologie und der gestochen Scharfen Bilder und Videos von Digitalkameras hat es einfach nichts entgegen zu setzen.
Daher wird die Datenmenge die über längeren Zeitraum gespeichert und erhalten bleiben muss immer größer - somit steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit für Fehler (siehe Artikel).

Natürlich kann man nun kostenlose Angebote nutzen (Dropbox & co) dies steht jedoch mit der Interesse der Privatsphäre in Konflikt - bei größeren Datenmengen kann es dir jedoch auch nicht mehr helfen.

Das ist der Grund warum ich von externen 0815 Festplatten abrate - immer.
Auf den ersten Blick erscheinen diese kostengünstig und praktisch, aber das ist nur ein Schein - wer all seine Daten nur auf solchen Festplatten speichert, wird diese am Ende verlieren - früher oder später.
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2014 um 15:50 Uhr von Xeper editiert.
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13.03.2014, 15:55
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#7 Ja, den Gedanken hatte ich auch schön öfter, nur Kopien mobil mit mir zu führen, aber dann fehlt am Ende gerade das, an das man nicht zu kopieren gedacht hatte, und wiederum einen großen Teil des Datenbestandes zu kopieren, dauert ja immer extrem lange (bei mir), dann das Synchronisieren ggf. später, das Verwalten dauert auch wieder lange, erfordert Aufwand. Habe auch leider nur ein USB 2.0-Notebook gerade, 3.0 soll ja viel schneller sein, vielleicht geht das ja dann alles besser zu handhaben.

Ja, selbst eine stationäre Platte ist ja schnell zerschrotet, wenn sie nicht an wirklich sicherer Stelle steht, einmal vernünftig oder auch nur leicht the omfunse
gegenstoßen im laufenden Zustand und...

Ein Notebook für zwei einzubauende Festplatten geeignet wäre ja auch nicht schlecht, aber leider glaube ich auch viel teurer, bin nicht sicher.
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13.03.2014, 16:02
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#8

Zitat

Habe auch leider nur ein USB 2.0-Notebook gerade, 3.0 soll ja viel schneller sein, vielleicht geht das ja dann alles besser zu handhaben.
Ja aber USB als Übertragungsweg ist bereits mangelhaft, zum lesen vielleicht - aber nicht zum schreiben - nicht bei großen Datenmengen.. auch USB3 nicht.

Zitat

Ein Notebook für zwei einzubauende Festplatten geeignet wäre ja auch nicht schlecht, aber leider glaube ich auch viel teurer, bin nicht sicher.
Gibt es, ist auch ne gute Idee - da hat man dann nur das Problem das 2,5" Festplatten in ihrer Größe sowieso beschränkt sind außerdem wäre ein RAID1 nicht sonderlich schnell.
In einem Notebook will man wahrescheinlich lieber eine SSD und dann noch eine Festplatte.
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13.03.2014, 16:15
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#9 Aber ich hoffe, daß auftrende Fehler beim Schreiben mit USB wenigstens angezeigt, bermerkbar gemacht werden. Größere Mengen kopiere ich immer mit einem Sync-Programm, lösche dann nach erfolgreichem (oder müßte ich etwa sagen, vermeintlich erfolgreichem) Transfer die Daten auf der Quellseite.

Ja, stimmt, die Größe ist natürlich nicht so angenehm. Ja, wenn SSD doch bloß mehr Speicherplatz schon hätte und nicht so teuer wäre.
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13.03.2014, 16:19
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#10

Zitat

Aber ich hoffe, daß auftrende Fehler beim Schreiben mit USB wenigstens angezeigt,
Eben das passiert ja nicht.
Das mit dem nachträglichen Vergleich durch ein Hashwert ist eine gute Idee.
Allerdings ist dann so die Frage was verglichen wird, sind die Daten wirklich auf der Festplatte oder noch im Speicher? Eventuell ist der Vergleich nicht effektiv.
Aber ich denke mal wenn es sich um ein Extra Programm dafür handelt wird zuvor ein sync ausgelöst werden... die Daten müssen natürlich schon dann komplett auf der Festplatte gespeichert sein.

Zitat

Ja, wenn SSD doch bloß mehr Speicherplatz schon hätte und nicht so teuer wäre.
Joa aber auch dafür ungeeignet, soweit wie ich es bis jetzt mitbekommen habe sind SSDs auf keinenfall verläßlicher als normale Festplatten - und die Zugriffszeit bringt dir auch nicht mehr an Datendurchsatz.
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13.03.2014, 16:40
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#11

Zitat

Eben das passiert ja nicht.
Das mit dem nachträglichen Vergleich durch ein Hashwert ist eine gute Idee.
Die Daten werden also einfach falsch auf die Platte geschrieben und es wird nicht angezeigt, das wußte ich nicht; aber wieso sollte solch ein Schrott an System überhaupt konstruiert werden? Ich nehme fast immer (beim Synchronisieren) den Inhaltsvergleich, die Dateien werden dann am Ende als Inhaltsgleich angezeigt, hoffe, das stimmt wenigstens. Um die Hashwerte zu ermitteln, ist wohl das Gleiche wie eine Checksum, ein MD5, dauert es ja auch so lange, glaube, nochmal die gleiche oder fast gleiche Zeit, wie beim Kopieren selbst.

Oder, wie transferiert man denn überhaupt sicher Dateien von Platte zu Platte, bzw. auf der selben Platte?

Zitat

Allerdings ist dann so die Frage was verglichen wird, sind die Daten wirklich auf der Festplatte oder noch im Speicher?
Woran ließe sich das denn erkennen?

Zitat

Joa aber auch dafür ungeeignet, soweit wie ich es bis jetzt mitbekommen habe sind SSDs auf keinenfall verläßlicher als normale Festplatten - und die Zugriffszeit bringt dir auch nicht mehr an Datendurchsatz.
Ach so, das beides auch nicht, das wußte ich gar nicht. Na ja, die Geschwindigkeit wird dann wohl also von anderen Bauteilen begrenzt oder so.

Ja, interessanter Artikel, sollte man vielleicht lieber gar nicht erst lesen. Und ja, Datenmengen werden, bzw. sind es schon, gewaltig, ein Film mit 40, 50 GB ist ja wohl auch nicht mehr ungewöhnlich. Aber diese Datenmassen vernünftig zu speichern zu verwalten ist ja - für mich auf jeden Fall - ein gigantischer Aufwand; allein schon, alles überhaupt am Laufen zu halten, ist ja schon unangenehm, also nur einfach den Zustand zu erhalten.

Und vor allem, wie sollte man sich so ein Dateisystem wie in dem Artikel beschrieben zunutze machen, wie derartiges selber aufbauen? Was bräuchte man dazu alles?
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2014 um 19:34 Uhr von Biffle editiert.
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13.03.2014, 22:36
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#12

Zitat

Die Daten werden also einfach falsch auf die Platte geschrieben und es wird nicht angezeigt, das wußte ich nicht;
Nein nein, es ist ja so das Daten besonders größere Datenmengen (also von mir aus ~10GB) asynchron geschrieben werden - das heißt ein Teil davon mag sich im Speicher befinden.
Wann der auf die Festplatte(n) geschrieben wird ist nicht definiert, dass geschieht halt periodisch (kernel abhängig).
Daher soll man bei Windows vorher "USB Gerät sicher entfernen" drücken, bevor man den Stecker der Festplatte/des USB Geräts zieht.
Für so ein Programm kommt es nun drauf an ob also die Daten bereits vollkommen geschrieben worden sind, unter Linux/POSIX kann man das mit dem sync Befehl erzwingen.

Zitat

Woran ließe sich das denn erkennen?
Bei Windows im Moment keine Ahnung. ;)

Zitat

Ach so, das beides auch nicht, das wußte ich gar nicht. Na ja, die Geschwindigkeit wird dann wohl also von anderen Bauteilen begrenzt oder so.
Naja mir ist eine bereits nach ca. 2 Jahren gestorben, einfach mal elektronischer Fehler.
Gehe davon aus das da ein Chip drin den Geist aufgegeben hat - heißt alle Daten futsch.
Okay das war meine System SSD, hatte eh ein Backup - aber mein nur, als Backup ist eine SSD eher ungeeignet - außer du kannst dir da ganz viele von kaufen. ;)

Zitat

Aber diese Datenmassen vernünftig zu speichern zu verwalten ist ja - für mich auf jeden Fall - ein gigantischer Aufwand; allein schon, alles überhaupt am Laufen zu halten, ist ja schon unangenehm, also nur einfach den Zustand zu erhalten.
Daher gibt es ja next-gen Dateisysteme wie der Artikel sie bezeichnet,
ZFS ist bereits 12 Jahre alt (Oktober 2001).
Diese Evolution in der Speicherung der Daten ist nun mal notwendig, nur MS Windows macht da halt nicht mit -> daher ist es ungeeignet.
Das ist ja der Grund warum auf NAS Geräten meistens Linux oder gar FBSD läuft, aber du hast als Benutzer natürlich ein komfortables Web-Panel zum einrichten.

Zitat

Was bräuchte man dazu alles?
Ein OS welches einer der Dateisysteme unterstützt, der Artikel bezieht sich auf Linux und da gibt es entweder ZFS oder btrfs.
ZFS ist für Solaris, FreeBSD und Linux verfügbar.
Desweiteren gibt es noch HAMMER, eine besonderes Dateisystem welche sich u.a. auf die Fähigkeit der Replikation bezieht (nur unter Dragonfly BSD verfügbar).

Für dich wäre dann das NAS die einfachste Alternative, dass wiederum kostet aber ein bisschen Geld.
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13.03.2014, 23:17
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#13

Zitat

Die Daten werden also einfach falsch auf die Platte geschrieben und es wird nicht angezeigt, das wußte ich nicht;

Nein nein, es ist ja so das Daten besonders größere Datenmengen (also von mir aus ~10GB) asynchron geschrieben werden - das heißt ein Teil davon mag sich im Speicher befinden.
Wann der auf die Festplatte(n) geschrieben wird ist nicht definiert, dass geschieht halt periodisch (kernel abhängig).
Daher soll man bei Windows vorher "USB Gerät sicher entfernen" drücken, bevor man den Stecker der Festplatte/des USB Geräts zieht.
Ach so, dieser Speicher, aber das sind dann wohl nur ganz wenig Daten (die natürlich genügen, um großen Schaden anzurichten), die in diesem Speicher sein können wohl. Und wenn diese Daten aber geschrieben sind, der Speicher also entleert ist, dann besteht für diese Daten keine Gefahr mehr, hat nichts mit den dahinrottenden Bits zu tun, die Dateien schädigen können.

Das kann man doch in Windows einstellen so viel ich weiß, so daß man den Stecker entfernen kann, ohne vorher diese Schaltfläche gedrückt zu haben, angeblich soll es als Voreinstellung (jedenfalls von Win 7) so sein, daß der Speicher nach einer Übertragung automatisch entleert wird, also alles auf der Zielplatte, in den Zielordner geschrieben ist.

Zitat

Für so ein Programm kommt es nun drauf an ob also die Daten bereits vollkommen geschrieben worden sind, unter Linux/POSIX kann man das mit dem sync Befehl erzwingen.
Für ein Sync-Programm, damit es auch tatsächlich nur die geschriebenen / gespeicherten Daten mit den Quelldaten vergleicht und nicht welche, die noch im Speicher (die verloren gehen können) sind miteinbezieht.

Diese verwesenden Bits, wie im Artikel beschrieben, sind ja ganz schön beunruhigend. Ist mir irgendwie immer noch unbegreiflich, daß da einfach mal eine 0 oder 1 unbemerkt zerschroten kann. Und alles unbemerkt, keine Datensicherung hilft, nichts unter Win...aber dafür hat's eben wunderschöne Kacheln, die man hin- und herschieben kann.

Das heißt tatsächlich, das einzig Sinnvolle ist eben so ein sogenanntes Next-Gen-Dateisystem, also ZFS oder btrfs oder HAMMER.
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14.03.2014, 00:40
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#14

Zitat

Ach so, dieser Speicher, aber das sind dann wohl nur ganz wenig Daten (die natürlich genügen, um großen Schaden anzurichten), die in diesem Speicher sein können wohl.
Das weißt du ja nicht, es ist nicht definiert.

Zitat

... dann besteht für diese Daten keine Gefahr mehr, hat nichts mit den dahinrottenden Bits zu tun, die Dateien schädigen können
Nein der sog. bitrot ist ein Phenomen was bei großen Datenmengen auftritt - es ist die hohe Wahrscheinlichkeit eines Fehlers der auftreten wird.

Zitat

Das kann man doch in Windows einstellen so viel ich weiß, so daß man den Stecker entfernen kann, ohne vorher diese Schaltfläche gedrückt zu haben,
Nein das geht nicht, der Zeitpunkt ist ja immer unbekannt auch wenn du es möglichst gering hälst - ausschließlich synchron zu arbeiten wäre viel zu langsam - da dies verschiedene Anwendungen blockieren würde.

Zitat

Für ein Sync-Programm, damit es auch tatsächlich nur die geschriebenen / gespeicherten Daten mit den Quelldaten vergleicht und nicht welche, die noch im Speicher (die verloren gehen können) sind miteinbezieht.
Dem Programm ist das ja eben nicht bekannt, wenn du die API des Betriebssystems benutzt dann wirst du nicht über diesen besonderen Zustand informiert - das ist eben transparent und nicht auf Applikations Ebene nutzbar.

Zitat

Diese verwesenden Bits, wie im Artikel beschrieben, sind ja ganz schön beunruhigend. Ist mir irgendwie immer noch unbegreiflich, daß da einfach mal eine 0 oder 1 unbemerkt zerschroten kann.
Wie oben angesprochen, es ist halt die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers die immer größer wird - vor 20 Jahren war das noch egal, die Datenmengen waren einfach nicht groß genug.
Aber inzwischen reicht die Datenmenge bereits bei Privatleuten aus, da eben (fast) alles in digitaler Form gespeichert wird.
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14.03.2014, 00:55
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Beiträge: 429
#15

Zitat

Das weißt du ja nicht, es ist nicht definiert.
Ach, ich dachte, das wäre eher so ein kleiner Speicher, in den gar nicht viel 'reinpaßt, aber das ist dann also gar nicht so.

Zitat

Dem Programm ist das ja eben nicht bekannt, wenn du die API des Betriebssystems benutzt dann wirst du nicht über diesen besonderen Zustand informiert - das ist eben transparent und nicht auf Applikations Ebene nutzbar.
Hmm, dann würde es vielleicht helfen, den Stecker zu ziehen, vorher die Sicher-Entfernen-Fläche gedrückt zu haben, den Stecker wieder einzustecken und dann die Dateien zu vergleichen.
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