Bundesregierung plant Virenschutz-Pflicht für alle

#0
08.12.2009, 17:47
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Beiträge: 4730
#1

Zitat

Jetzt schaltet sich der Staat ein: Die Bundesregierung und die Internet-Wirtschaft planen eine Art verpflichtenden Virenschutz für die Verbraucher. Provider wie die Telekom, 1&1 oder Arcor sollen ihre Kunden automatisch warnen, wenn sie sich Viren eingefangen haben. Wer die Schädlinge nicht entfernt, muss mit Sanktionen rechnen.
http://www.welt.de/webwelt/article5462722/Bundesregierung-plant-Pflicht-Virenschutz-fuer-alle.html
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Der Grabsteinschubser
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08.12.2009, 19:23
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#2 hehe der Bundestrojaner *g* - ne Scherz!! ;)

Ich finde es gut das der Staat in dieses Medium langsam aber sicher einsteigt.
Sanktionen sind vermutlich albern - aber das Ziel ist gut!

nett was die Welt so alle veröffentlicht, auch hier steigt der Staat ins Internet zur Kommunikation ein:
http://www.welt.de/webwelt/article5428461/Jeder-Tuerke-erhaelt-eine-E-Mail-Adresse-vom-Staat.html

Zitat

Ab nächstem Jahr bekommen alle türkischen Neugeborenen eine E-Mail-Adresse vom Staat. Diese Adresse wird von einer Behörde ´ verwaltet und in den Pass gedruckt. Zugleich soll die Verwendung ausländischer Dienste wie Google und Yahoo verboten werden. Das Projekt dient der nationalen Sicherheit.
hat alles gute und schlechte Seiten! ;)
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09.12.2009, 12:54
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Beiträge: 3306
#3 "Mit einem europaweit einzigartigen Projekt sagt die Bundesregierung der Virenlast auf privaten Computern den Kampf an."
Ein Hoch auf unsere liebe Regierung! -.-

Hört sich zwar nett an, aber ist technisch und juristisch sehr fragwürdig. Woher soll ein ISP denn merken das ein PC Virenverseucht ist? Weil der PC Protokolle wie IRC benutzt etwa? Das funktioniert doch in der Realität nicht. Und rechtlich darf man eher auch nicht den gesamten Netzwerkverkehr durchschnüffeln. Siehe:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutschland-Zentrale-gegen-Botnetze-geplant-879580.html

Was also im Zweifelsfall übrig bleibt von diesem "IT Gipfel" ist viel heiße Luft und eine Beratungsstelle. Das Gegenteil von gut gemacht ist bekanntlich gut gemeint.
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09.12.2009, 12:56
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Avatar Xeper

Beiträge: 5285
#4

Zitat

Hört sich zwar nett an, aber ist technisch und juristisch sehr fragwürdig. Woher soll ein ISP denn merken das ein PC Virenverseucht ist? Weil der PC Protokolle wie IRC benutzt etwa? Das funktioniert doch in der Realität nicht.
Oh doch das geht, die T-Online hat schon mal ihre Endkunden darauf aufmerksam gemacht wenn diese ohne ende über tcp/25 spam verschicken... hab ich selbst mit bekommen.
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09.12.2009, 16:51
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Beiträge: 3306
#5 Halte ich für einen unpassenden Vergleich, E-Mail Versand läuft über 2-3 Ports während Botnetze sich jedes Protokoll und jeden Port aussuchen können den sie möchten. Für ein komplett reverse engineertes Botnetz lässt sich sowas vielleicht realisieren, aber dann gibt es auch schon längst AV-Signaturen und Sicherheits-Patches.

Man könnte hier also nur notorische "Nicht Updater" rausfischen, aber datenschutztechnisch ist so ein Geschnüffle für mich der Super GAU. Jede IRC/Jabber Verbindung mitloggen, weil es ja ein Botnetz Kanal sein könnte? Gruselig..
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