Probleme mit Acronis TRUEIMAGE 11

#0
22.01.2009, 22:50
Member

Beiträge: 337
#1 Hallo Leute,

seit langer Zeit benutze ich für die Backup-Erstellung bei meinen PC's TrueImage von ACRONIS.
Bis einschließlich TrueImage 10.0 hat auch alles wunderbar funktioniert.
Dann wollte ich von TrueImage10.0 auf TrueImage11.0 umstellen ....
schon ging nichts mehr. Mit Windows-Partitionen kommt die Version 11.0 noch zurecht, an Linux-Partitionen beißt sie sich aber die Zähne aus, absolut unmöglich.

Erst hatte ich gedacht es liegt daran, daß mein erster Software-Download wohl nicht korrekt war, aber nachdem ich dann die Original-Diskette bekommen hatte, hat sich an dem Problem absolut nichts geändert. Die bisherige Verision 10.0 funktioniert einwandfrei, Version 11.0 geht dagegen nur bei Windows-Partitionen. An den Linux-Partitionen ist zwischen TrueImage 10.0 und 11.0 nichts verändert worden.

Bin ich der Einzige, der dieses Problem hat ?
Bis einschließlich Version 10.0 war TrueImage mein Favorit und hat problemlos funktioniert. Mittlerweile zweifle ich aber an der weiteren Brauchbarkeit dieser Software, sofern es sich um eine Version größer 10.0 handelt.

Benutzt einer von Euch ein Hybrid-System, auf dem sowohl Windows als auch Linux lauft ?

Bei mir war das eigentlich nur als Übergangsphase gedacht, läuft aber mittlerweile schon seit ein paar Jahren so. Ich konnte mich von Windows einfach nicht so richtig trennen. Wenn ich es komplett umstellen wollte, müsste ich mir einen neuen PC anschaffen, mit höherer Rechenleistung, damit ich unter Linux ein virtuelles Windows mit brauchbarer Geschwindkigkeit laufen lassen kann.

Cascade
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Dieser Beitrag wurde am 22.01.2009 um 23:17 Uhr von Cascade editiert.
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23.01.2009, 09:53
Moderator

Beiträge: 7804
#2 Ich bin auch noch bei TI10 und werde auch nicht auf 11 oder 12 aktualisieren.

Wenn du etwas englisch kannst, dann lies dich in deren Supportforum bei Wilders ein....
http://www.wilderssecurity.com/forumdisplay.php?&f=64
__________
MfG Ralf
SEO-Spam Hunter
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26.01.2009, 20:52
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Themenstarter

Beiträge: 337
#3 Hallo raman,

danke für die Antwort. Werde mal dort in's Support-Forum reinschauen.

Erst dachte ich es läge an einem fehlerhaftem Download, nachdem ich mir von der Acronis-Website die Software geladen hatte und eine Notfall-CD erstellt hatte. Ein paar Tage später habe ich aber dann die Original-CD erhalten und damit ebenfalls eine Notfall-CD erstellt (einmal auf einem anderen PC, einmal auf dem PC, mit dem ich die erste Notfall-CD erstellt hatte). Aber Pustekuchen,
das Problem besteht weiterhin.

Den Support selbst hatte ich deswegen auch schon einmal kontaktiert, aber da hieß es, daß es wohl an meinen PC's liegt. Eine Überprüfung der PC-Laufwerke mit verschiedenen Tools ergab allerdings, daß mit den Laufwerken alles in Ordnung ist.

Tja, also wie kann das Problem Version 11.0 an den PC's liegen, wo doch die Version 10.0 auf allen PC's ohne groß zu Meckern läuft und auch einwandfreie Ergebnisse liefert ?
OK, die Version 10.0 gibt zwar an, daß angeblich Partitionen mit Fehlern vorhanden sind (sagt aber nicht, um welche Fehler es sich handelt) und diese Partitionen nur Sektorweise gesichert werden könnten. Na und ... kein Problem .... dauert vielleicht etwas länger, funktioniert aber alles einwandfrei, inklusive anschließendem Vergleich.

Version 11 sichert zwar zunächst mal auch alles, aber der anschließende Verlgeich bricht mit Fehlermeldung ab. Beim Anlegen der Sicherungskopien starte ich TrueImage nicht von Windows, sondern von der Notfall-CD.
Es nützt mir schließlich nichts, wenn ich erst Windows installieren muss, nur um danach mit TrueImage den Rest wiederherstellen zu können.

Die Version funktioniert auch nur auf einem PC, auf dem es nur Windows-Partitionen gibt. Ich habe auch schon versucht, sie Linux-Partitionen mit einem anderen Linux-Dateisystem als ext3 zu formatieren, bringt aber auch nichts.

Vielleicht würde es ja mit NTFS funktionieren, aber das kann wohl nicht Sinn der Sache sein, schließlich hat Linux eigene Dateisysteme.

Cascade
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26.01.2009, 21:14
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Beiträge: 896
#4 Hallo

Zitat

Die Version funktioniert auch nur auf einem PC, auf dem es nur Windows-Partitionen gibt. Ich habe auch schon versucht, sie Linux-Partitionen mit einem anderen Linux-Dateisystem als ext3 zu formatieren, bringt aber auch nichts.
Ich wüßte keinen Wintreiber der außer ext3 irgend ein anderes Linuxdateisystem, lesen, geschweige denn schreiben könnte. Wedre rfs, jfs oder xfs.
rfs ist ja schon murks der treiebr, er kann nur lesen und das ist ne Katastrophe.

Zitat

Vielleicht würde es ja mit NTFS funktionieren, aber das kann wohl nicht Sinn der Sache sein, schließlich hat Linux eigene Dateisysteme.
Linux läuft nicht auf ntfs!


Warum benutz du über haupt so einen Mist
Es gibt benug Linuxtools für Imaging , backup, die funktionieren,m da sie mit den Dateisystemen umgehen können.

1. Dateien kopieen, reicht ja für ein backup von / alles außer /proc, /sys /tmp
rsync, cp, dar, star, backuppc, amanda, fsarchiver

2. Partitionen imaging, also auf Sektorebene
dd, partimage, clonezilla, ping, mondo,


Das sind so die gängigsten, ich selbst nutze dar und hab auch fsarchiver getestet aber jeder wie er will.
__________
Mfg
schwedenmann
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28.01.2009, 06:51
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Themenstarter

Beiträge: 337
#5 Hallo Schwedenmann,

TrueImage verwende ich seit Version 8 und war immer sehr zufrieden damit. Sicherung auf externe Festplatte oder auf DVD ging bis einschließlich Version 10 absolut problemlos.
Das Wiederherstellen ging reibungslos und schnell. Das Programm hat mir schon oft geholfen.
Daher möchte ich mich nicht so einfach davon trennen. Da die Version 10 einwandfrei funktioniert landet die Version 11 jetzt endgültig auf dem Müll.
TrueImage scheint keine Windows-Software zu sein. Wenn man den PC mit der Notfall-CD startet sieht es eher nach einem Linux-Ableger aus.

Gruß
Cascade
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20.02.2010, 18:31
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Beiträge: 3306
#6 Clonezilla scheint sich inzwischen ja zu einer ziemlich ausgereiften Software gemausert zu haben:
http://clonezilla.org/
http://linuxgravity.com/creating-and-restoring-an-image-of-hard-disk-with-clonzilla

Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht, taugt das für den semi-professionellen Einsatz?
__________
Bitte keine Anfragen per PM, diese werden nicht beantwortet.
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20.02.2010, 20:59
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Beiträge: 896
#7 Hallo

Hab selber keine Erfahrung mit clonezilla, da ich auf Dateiebene per dar sichere, da aber clonezilla de facto nichts anders ist als eine GUI, die den output von dd per | an ein Komprimierungstools übergibt und /oder per netcat an einen entfernten Rechner schickt, ist das ganze schon ausgereift und funktioniert unter Linux, wie Win problemlos.

Ein solches Backup hat durchaus Vorteile, aber wer nicht alles backuppen will, oder wenn Quelle und Ziel unterschiedlich groß, oder auch unterschiedlixh partitioniert sind, ist eine 1:1 Kopie auf Sektorebene nichts. Wenn die Platte dann noch defekte Sektoren hat, kann das Backup ein Problem werden.
__________
Mfg
schwedenmann
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