Linux Sicherer als XP und wo bekomme ich dies ?

#0
19.08.2007, 23:23
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#1 Hallo

Ich überlege mir von Windows XP auf Linux umzusteigen. Dies ist doch wesentlich sicherer und wo kann ich dies Downloaden ? Es ist doch eine Freeware.
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19.08.2007, 23:34
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#2

Zitat

Ich überlege mir von Windows XP auf Linux umzusteigen. Dies ist doch wesentlich sicherer und wo kann ich dies Downloaden ? Es ist doch eine Freeware.
Nein es ist open-source.

http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux

Durchlesen dann darfst du neue Fragen stellen ;)
Und vermutlich weißt du dann schon ob du umsteigen willst.
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20.08.2007, 13:42
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#3 Ok thx ... ich glaube ich bleibe vll doch bei XP
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20.08.2007, 15:08
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#4

Zitat

MasterSA postete
Ok thx ... ich glaube ich bleibe vll doch bei XP
Eine weise Entscheidung ;)

Falst du dich doch noch um entscheidest, die aktuelle newbie Distribution ist momentan Ubuntu da laufen im Moment alle hin.
Scheint wohl auf Debian aufzubauen und besonders "Benutzerfreundlich" zu sein.
Aber es gibt eine Vielzahl an Distributionen, nur die Zusammenstellung der Software evntl. Modifikationen und das Ziel der einzelnen Distributionen ist unterschiedlich.
In jeder ist Linux drin und in jeder ist GNU und freie Software drin und auch die Quelle ist die selbe.
Manche sind käuflich zu erwerben andere sind kostenlos.
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03.09.2007, 10:52
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#5 Ubuntu ist aktuell sehr weit verbreitet. Unter http://ubuntuusers.de/ findet man genug Informationen.
Im Prinzip basieren alle Linux-Versionen jedoch auf die gleiche Software. Die Version (Distribution) ist hierbei jedoch eine meist individuelle Zusammenstellung mit entsprechenden Anpassungen. So basiert z.B. Ubuntu auf Debian und dessen Paketverwaltung.
Der Vorteil bei Linux ist vor allem die Paketverwaltung. Sämtliche Pakete und Programme werden "normalerweise" aus Paketquellen installiert. Diese werden signiert und zentral gepatcht. Während eines Releases (Ubuntu z.B. 6 Monate) gibt es niemals neue Versionen, nur Sicherheitsupdates.
Es wäre so, als wenn man zur Laufzeit von Windows Vista niemals einen neuen Virenscanner oder eine neue Brennsoftware erhalten würde.
Das Installieren von Programmen irgendwo aus dem Internet (z.B. Würmer, Trojaner, ...) geht gar nicht, da
1.) der Benutzer nicht installieren kann (nur root)
2.) Windows-Programme nicht lauffähig sind (nur indirekt)
3.) Programme nach Definition über Paketquellen installiert werden

Meiner Mutter habe ich Ubuntu installiert, damit sie nicht auf diese Sicherheitsrisiken reinfällt. Habe keine Lust eine Windows-Virenschleuder regelmäßig zu reinigen. Und so wird aus einem .exe-Programm eine Datei, die Linux erst gar nicht verarbeitet.
Dieser Beitrag wurde am 03.09.2007 um 10:56 Uhr von nil editiert.
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03.09.2007, 12:47
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#6

Zitat

nil postete
Das Installieren von Programmen irgendwo aus dem Internet (z.B. Würmer, Trojaner, ...) geht gar nicht, da
1.) der Benutzer nicht installieren kann (nur root)
2.) Windows-Programme nicht lauffähig sind (nur indirekt)
3.) Programme nach Definition über Paketquellen installiert werden
Unter Ubuntu gibt es doch standardmäßig gar keinen root sondern man muss alles über sudo machen. Damit landet Otto-Normal User dann schnell wieder auf der Konsole, weil man das eben doch öfter braucht als einem lieb ist. Was daran besonders benutzfreundlich sein soll ist mir nicht klar, ebenso wie der Rest von Ubuntu.
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03.09.2007, 14:52
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#7 @nil

Zitat

Der Vorteil bei Linux ist vor allem die Paketverwaltung. Sämtliche Pakete und Programme werden "normalerweise" aus Paketquellen installiert.
s/Linux/GNU\\Linux

Zitat

Und so wird aus einem .exe-Programm eine Datei, die Linux erst gar nicht verarbeitet.
Ja und was ist das für eine Argumentation, dafür verarbeitet Linux ELF executables.


@asdrubael

Zitat

Unter Ubuntu gibt es doch standardmäßig gar keinen root sondern man muss alles über sudo machen.
Das glaub ich eher weniger ohne UID 0 kannst du auch per sudo nix machen, sudo ist ja nur ein env wrapper.

Zitat

Was daran besonders benutzfreundlich sein soll ist mir nicht klar, ebenso wie der Rest von Ubuntu.
Vielleicht weil das Dingen standardmäßig ein Desktop hat *lol*
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03.09.2007, 15:51
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#8

Zitat

Xeper postete
Das glaub ich eher weniger ohne UID 0 kannst du auch per sudo nix machen, sudo ist ja nur ein env wrapper.
Korrekt, root gibts auch unter (K)Ubuntu und Ablegern...

Zitat

Xeper postete
Vielleicht weil das Dingen standardmäßig ein Desktop hat *lol*
Standardinstallation als Server OHNE Desktop ist eine der Optionen wenn man seinem PC solch eine Installations-CD/DVD gönnt ;)
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03.09.2007, 20:07
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#9

Zitat

heptamer666 postete

Zitat

Xeper postete
Das glaub ich eher weniger ohne UID 0 kannst du auch per sudo nix machen, sudo ist ja nur ein env wrapper.
Korrekt, root gibts auch unter (K)Ubuntu und Ablegern...
Stimmt natürlich, es ist bloß kein Passwort für root gesetzt. Das kann man zwar nachholen aber die Zielgruppe für die Ubuntu gedacht ist weiß wohl weniger wie das funktioniert, von daher finde ich diesen Mechanismus trotzdem ziemlich merkwürdig.
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03.09.2007, 20:07
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#10 Linux ist deutlich benutzerfreundlicher als Win:

Die Konsole:

Ich muss nich erst in tausenden ohne Sinn verschachtelten Menüs nach irgendwelche Einstellungen suchen, sondern ich gebe kurz nen kleinen Befehl ein

Paketquelle:
Ich muss nicht langwierig exen oder msien suchen, sondern gehe kurz in die Paketver, suche meine Programme raus, anwenden und alle sind da, ohne irgendwelche Setupeinstellungen und hunderte gleichzeitig.

Sicherheit:
s.o.

Besserer Support

OpenSource
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03.09.2007, 20:41
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#11 Was hatte der letzte Kommentar jetzt mit dem Thema zu tun? Es ging mir nicht darum ob die Konsole toll ist oder nicht sondern wie Ubuntu funktioniert. Der Standard ist ich installier mir das und alles ist toll und bunt, ich hab einen Desktop und schöne GUI Programme für alles. Die benutze ich und ich verwende nicht die Konsole um im Internet zu surfen, Dateien zu verwalten oder E-Mails zu schreiben. Wenn ich das wollte hätte ich mir sicher eine andere Distribution ausgesucht.

Eines Tages heißt es aber jetzt muss ich irgendwelche Systemfiles verschieben/löschen was im Dateibrowser nicht funktioniert. Ich kann mich auch nicht eben als root anmelden, weil das geht ja per Default erstmal nicht. Also ab auf die Konsole und nachgekuckt wie man Dateien auf der Konsole verschiebt/löscht/kopiert oder für Fortgeschrittene wie man den Dateibrowser mit sudo startet. Oder eben root aktivieren, aber wie man es dreht und wendet man steht erstmal dumm da und fragt sich wo das schöne Klickibunti geblieben ist. Das sind dann so die "Aha" Effekte das man solche Rechte eben sehr wohl braucht, wenn man mehr machen will als nur surfen und E-Mails schreiben was ja heute bald schon jedes Handy genauso gut kann.
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08.09.2007, 14:12
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#12 Ich glaube die große Sympatie Ubuntus kommt daher, dass Umsteiger nicht erst ewig recherchieren und Kernel backen müssen um ihre Hardware zu integrieren. Die Hardwareunterstützung ist aber generell bei Linux deutlich besser geworden.

Schlussletztendlich ist und bleibt es aber ein Linux. Und Linux muss man sich erarbeiten. Wie Windows auch, ersters hat allerdings mehr Aussicht auf Erfolg ;).
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"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave." - Aristoteles
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08.09.2007, 14:15
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#13

Zitat

Ich glaube die große Sympatie Ubuntus kommt daher, dass Umsteiger nicht erst ewig recherchieren und Kernel backen müssen um ihre Hardware zu integrieren. Die Hardwareunterstützung ist aber generell bei Linux deutlich besser geworden.
Das muss man bei ArchLinux auch nicht allerdings gibts standardmäßig kein Xorg vorinstalliert - ich denke das ist eher das Problem.

Zitat

Schlussletztendlich ist und bleibt es aber ein Linux. Und Linux muss man sich erarbeiten. Wie Windows auch, ersters hat allerdings mehr Aussicht auf Erfolg .
Richtig vor allem aber weil man ein GNU/Linux reparieren kann, ein windows nicht da bleibt oft nur eine Neuinstallation zumal ein Backup ja auch noch höchst schwierig ist.
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15.09.2007, 11:30
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#14 Ich bin zwar gott weiß kein Windows-Fanboy aber ein backup zurückzuspielen ist mit den richtigen Werkzeugen eine Sache von 5 Minuten... Und danach hat man wieder ein voll funktionales Windows...
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15.09.2007, 12:03
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#15

Zitat

heptamer666 postete
Ich bin zwar gott weiß kein Windows-Fanboy aber ein backup zurückzuspielen ist mit den richtigen Werkzeugen eine Sache von 5 Minuten... Und danach hat man wieder ein voll funktionales Windows...
Das glaube ich weniger, bei windows kannst ja nicht mal nen Backup im Betrieb machen - nur images gehen oder ist das etwa nicht so?
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