Frage an die Experten: Unterschied Suse 10.0 zu Suse 9.1 mit Updates

#0
12.11.2005, 18:49
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Beiträge: 337
#1 Hallo Leute,

kann mir von den Experten (speziell Xeper und Co., alle die mir damals netterweise beim Umstieg von Windows auf Linux geholfen haben) jemand sagen, worin der Unterschied liegt, zwischen Suse 9.1 Professional, welches regelmäßig online upgedatet wurde, und dem neuen Suse 10.0 Open Source ?

Klar, das eine ist eine Bezahl-Box-Version, das andere ein kostenloser Online-Download. Aber gibt es da wirklich einen Unterschied ? Wenn ja, welchen ? Lohnt sich ein Umstieg wirklich ? Ich habe gelesen, wenn man die Open Source Version installiert, wird das vorhandene Linux gelöscht, d.h. man muß alles wieder neu einrichten. Kann man die bisherige Einrichtung irgendwie retten ?


Gruß
Cascade
__________
Der Pessimist sagt: "Schlimmer, als es jetzt ist, kann es nicht kommen." Der Optimist sagt: "Doch, es kann ..."
Ich bin sehr optimistisch, was die Zukunft angeht ...
Dieser Beitrag wurde am 12.11.2005 um 18:59 Uhr von Cascade editiert.
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12.11.2005, 21:14
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#2 Hallo

Zitat

der Unterschied liegt, zwischen Suse 9.1 Professional, welches regelmäßig online upgedatet wurde, und dem neuen Suse 10.0 Open Source ?
Open suse 10.0 ist wohl was Programme und Kernel, sowie Module angeht aktueller, Sus 9.1 pro beinhaltet hingegen auch kommerzielle Programme, die in opensuse nciht enthalten sind.

Zitat

wird das vorhandene Linux gelöscht, d.h. man muß alles wieder neu einrichten. Kann man die bisherige Einrichtung irgendwie retten ?
Klar das sind ja erstmal 2 verschiedene OS. Du könntest aber für /home eine eigene Part. anlegen, Dann Opensue installieren und dann die /home Partiton wieder per fstab nach /home von Opensue mounten. Das sollte so funktionieren, damit bräuchtest du deine Konfigurationsdateien für mail, news, www, etc. nicht zu ändern.
__________
Mfg
schwedenmann
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12.11.2005, 22:11
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#3 @schwedenmann

Zitat

Open suse 10.0 ist wohl was Programme und Kernel, sowie Module angeht aktueller, Sus 9.1 pro beinhaltet hingegen auch kommerzielle Programme, die in opensuse nciht enthalten sind.
hmm ... das beantwortet nicht ganz meine Frage ...
Auf die kommerziellen Programme kommt es mir da nicht unbedingt an.

Gibt es einen gravierenden Unterschied ? Mit dem bisherigen System bin ich sehr zufrieden. Was ist anders an der Version 10.0 ?
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß es da irgendwelche Unterschiede gibt, wenn man das System mit Online-Updates auf dem laufenden hält.
Also, nicht so wie bei Windows, wo es tatsächlich notwendig ist, auf die nächst höhere Ausgabe zu wechseln, wenn man eine Verbesserung haben möchte.

Wenn es so ist, daß man einfach nur das System per Online Update auf dem laufenden Stand halten muß, wäre es ja sehr gut. Dann gäbe es für einen Wechsel auf V10.0 keinen Grund. Wäre also optimal.

Es gibt ja immerhin den Grundsatz

Zitat

Don't touch a running System.
Gruß
Cascade
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Dieser Beitrag wurde am 12.11.2005 um 22:35 Uhr von Cascade editiert.
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13.11.2005, 00:45
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#4 Ich benutze kein SuSE, frag SuSE doch selbst ;)

Zitat

Don't touch a running System.
Jo in vieler Hinsicht aber fälschlicher Grundsatz, was nützt jemanden ein veraltetes evntl. angreifbares System?
Updated wird bei mir jede Woche.
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13.11.2005, 10:30
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#5 @Xeper,

hm, nun, das System wird regelmäßig online upgedatet, wie ich ja eingangs schon erwähnte. Daher kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass es veraltet ist.

Vielleicht hat schwedenmann ja recht und es sind lediglich Unterschiede in der Aktualität der kommerziellen Programme. Dann bräuchte man kein Update auf Version 10.0 durchzuführen, sondern neben dem Online-Update nur von Zeit zu Zeit die kommerziellen Programme zu aktualisieren.

Cascade
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13.11.2005, 11:37
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#6

Zitat

hm, nun, das System wird regelmäßig online upgedatet, wie ich ja eingangs schon erwähnte. Daher kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass es veraltet ist.
Sorry wollte ich damit auch nicht sagen, sondern nur auf deinen Satz eingehen.
Der Satz stimmt in mancher Hinsicht zb. wenn es sich um productive applications wie MTA's usw. dreht - dann wäre ein Systemausfall sehr schmerzhaft - aber ansonsten halte dein System immer aktuell.
Das ist sehr wichtig, dass ist einer der Schlüssel dazu das GNU/Linux sehr viel stabiler ist als windows.

Zitat

Vielleicht hat schwedenmann ja recht und es sind lediglich Unterschiede in der Aktualität der kommerziellen Programme. Dann bräuchte man kein Update auf Version 10.0 durchzuführen, sondern neben dem Online-Update nur von Zeit zu Zeit die kommerziellen Programme zu aktualisieren.
Jo kann sein, ich hab keine Verwendung für SuSE also kann dazu auch nichts sagen - evntl. gibts ausführlicheres auf www.suse.de?
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13.11.2005, 18:06
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#7 Open Suse 10.0 und Suse 10.0 unterscheiden sich nur im Fehlern der komerziellen Programme.

Ergo liegt der Unetrschied suse 9.x und 10.0 nur in neueren Treibern, modulen, einem andern kernel?, und ev. höhren Versionen von KDE, etc. die sofort nach der Installtion und nicht erst per update in der Version X vorliegen. Ev. sind auch programme weggefallen und andere hinzugekommen. Da ich Suse nicht nutze kann ich das defninitiv nicht sagen, da müßte man mal genau die Porgrammliste der Versionen anschauen.

Und natürlich fehlt das Handbuch und gegenüber der Prof. Versuion der Support.

Mfg
schwedenmann
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Mfg
schwedenmann
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13.11.2005, 19:20
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Beiträge: 337
#8 @schwedenmann

hi, trotz aller Bedenken habe ich es jetzt mal risiert, nachdem ich mir ein Festplatten-Backup angelegt habe, die Version 10.0 zu installieren. Leider funktioniert es nicht wie erwartet.
Die optische USB-Maus tut nach dem Einlegen der CD 2 nicht mehr. Bei CD1 hat sie noch reagiert, ab CD2 ist damit Schluss. Leider habe ich bisher auch nirgends Informationen darüber finden können, wie sich Suse Linux über die Tastatur steuern läßt, wenn die Maus nicht funktioniert. Die Handbücher (Version 9.2) schweigen sich beharrlich darüber aus. Auch mit der Internet-Suche (mit Copernic) war so gut wie nichts zu finden. Wer will schließlich bei ebay Tastaturkürzel ersteigern ? So ein Schwachsinn, echt lächerlich so etwas.

Ich hatte jetzt eigentlich gedacht, um die bisherige Konfiguration zu behalten, wähle ich bei der Installation nicht "Installieren" sondern "Update"

Deine Beschreibung, wie man die Einstellungen behalten kann, ist mir leider nicht ganz schlüssig. Wenn ich nur das Home-Verzeichnis sichere, sind die Einstellungen für Passworte und z.b. Samba trotzdem verloren, da sich ja die Konfigurationsdateien in einem anderen Verzeichnis (etc) befinden.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß es bei Linux, daß doch ursprünglich mal nur über die Konsole zu bedienen war, keine Steuerungsmöglichkeit mehr über die Tastatur gibt. Selbst bei Windows, das hauptsächlich über die Maus gesteuert wird, gibt es Tastaturkürzel, mit denen sich ein System ohne Maus steuern läßt.

Was bleibt übrig: Versuch der Neuinstallation.
Überaschenderweise funktioniert dabei die Maus auch noch nach der 4. CD.
Nachteil ist aber, daß man das gesamte System wieder neu einrichten muss.

Umzusteigen versuche ich auf jeden Fall, da sich gegenüber Version 9.1 doch einiges geändert zu haben scheint, auch wenn man alle bisherigen Online-Patches eingespielt hat.

Nach der vollständigen Neu-Installation funktioniert auch die USB-Maus einwandfrei. Nachteil ist allerdings, daß man die ganzen Netzwerk-Einstellungen neu anlegen muss.

So, die Installation hat funktioniert. Da bin ich jetzt aber mal gespannt, was es bringt ....

Erste Überaschung ... YAST ist im Suse-Verzeichnis nicht mehr da, wo es mal war, sondern in "System/Konfiguration"
Im Root-Modus ist das Suse-Verzeichnis nicht ins Deutsche übersetzt, sondern noch in englisch.

Cascade
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Dieser Beitrag wurde am 13.11.2005 um 20:03 Uhr von Cascade editiert.
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14.11.2005, 20:03
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Beiträge: 5285
#9

Zitat

Deine Beschreibung, wie man die Einstellungen behalten kann, ist mir leider nicht ganz schlüssig. Wenn ich nur das Home-Verzeichnis sichere, sind die Einstellungen für Passworte und z.b. Samba trotzdem verloren, da sich ja die Konfigurationsdateien in einem anderen Verzeichnis (etc) befinden.
Die globalen conf's befinden sich immer in /etc, tar -cvvzf ~/etc.tgz /etc halt.

Zitat

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß es bei Linux, daß doch ursprünglich mal nur über die Konsole zu bedienen war, keine Steuerungsmöglichkeit mehr über die Tastatur gibt. Selbst bei Windows, das hauptsächlich über die Maus gesteuert wird, gibt es Tastaturkürzel, mit denen sich ein System ohne Maus steuern läßt.
Linux ist vor allem Open-Source und daher kann man's verändern wie man will und SuSE fällt nun mal gerne aus allen Standards und daher ist es ja auch Müll wie man bekanntlich weiß.

Zitat

Erste Überaschung ... YAST ist im Suse-Verzeichnis nicht mehr da, wo es mal war, sondern in "System/Konfiguration"
Im Root-Modus ist das Suse-Verzeichnis nicht ins Deutsche übersetzt, sondern noch in englisch.
Am besten du benutzt mal nen richtiges GNU/Linux dann hast du schon mal Zeit und graue Haare gespart und auch das updaten wird dann jede Woche tadellos funktionieren ;)
Empfehlen kann ich da im Moment ArchLinux das ist wie Debian binär aber auf i686 - schön schnell also.
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14.11.2005, 22:37
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Beiträge: 337
#10 @Xeper

Zitat

Die globalen conf's befinden sich immer in /etc, tar -cvvzf ~/etc.tgz /etc halt.
Eben. Da die Sache mit "update" der bisherigen Konfiguration sowieso nicht geklappt hat, weil die optische USB-Maus nach CD1 den Dienst verweigerte, habe ich also die vollständige Installation gewählt. War vielleicht auch besser, denn damit sind dann mit Sicherheit die aktuellsten Dateien installiert worden. Hinterher ging dann auch die Maus wieder. Jetz muss ich eben das ganze System wieder neu einrichten, aber so etwas übt ja bekanntlich.

Zitat

SuSE fällt nun mal gerne aus allen Standards und daher ist es ja auch Müll wie man bekanntlich weiß.
Na, ich hoffe mal, dass sich das jetzt ändert, da SUSE ja nun Open Source geworden ist.

Zitat

dann hast du schon mal Zeit und graue Haare gespart
;););) Hamm .... graue Haare hatt' ich schon vorher ..., noch von der letzten Linux-Installation. Ein paar mehr fallen da also garnicht mehr auf ... Hauptsache, es werden nicht weniger, sonst müsste ich mir am Schluss noch eine Pudelmütze kaufen .... ;););)

Das ArchLinux ... hmm ... hatte ich glaube ich kürzlich auf irgend einer Heft-CD gesehen ... muss ich mal gucken. Ansonsten könnte ich jetzt auch mal die Debian-Installation ausprobieren .... dank Backup ist ja die Rückkehr zum letzten funktionsfähigen Suse, also vor dieser ganzen Aktion, kein Problem mehr ...

Mfg Cascade
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Dieser Beitrag wurde am 14.11.2005 um 22:44 Uhr von Cascade editiert.
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14.11.2005, 23:52
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Beiträge: 5285
#11

Zitat

Na, ich hoffe mal, dass sich das jetzt ändert, da SUSE ja nun Open Source geworden ist.
War es schon immer aber es hält sich an soviele Standards nicht und das wird sich nicht ändern denn SuSE ist nur nen weiteres Krebsgeschwür so ähnlich wie M$ halt.
Das würde mich nicht interessieren wenn es nicht um GNU/Linux ginge aber jeder meint halt wenn er SuSE kennt, kennt er Linux und genau das Gegenteil ist der Fall.
Du kannst SuSE benutzen aber dann tätige bitte keine aussagen über Linux - ich mag das nicht wenn Leute denken Linux ist Mist wobei das nur die SuSE Leute sind, GNU oder die Linux Leute leisten nämlich sehr gute Arbeit.

Zitat

Eben. Da die Sache mit "update" der bisherigen Konfiguration sowieso nicht geklappt hat, weil die optische USB-Maus nach CD1 den Dienst verweigerte, habe ich also die vollständige Installation gewählt. War vielleicht auch besser, denn damit sind dann mit Sicherheit die aktuellsten Dateien installiert worden. Hinterher ging dann auch die Maus wieder. Jetz muss ich eben das ganze System wieder neu einrichten, aber so etwas übt ja bekanntlich.
Falsch das übt nicht, es frustriert, raubt Zeit und ist komplett unnötig wenn man ein vernünftiges OS benutzt - überhaupt das man CDs brauch ist lächerlich wenn man doch nur ein paar Pakete updaten möchte.

Zitat

Das ArchLinux ... hmm ... hatte ich glaube ich kürzlich auf irgend einer Heft-CD gesehen ...
www.archlinux.org, zieh dir einfach die ISO und gut ist ;)

Zitat

Ansonsten könnte ich jetzt auch mal die Debian-Installation ausprobieren ....
Debian ist leider nicht mehr Zeit gemäß, es ist i386 das lohnt sich auf aktuellen Rechnern nicht mehr es sei denn du hast nen p1 dann kommt ArchLinux nicht in Frage.
Ansonsten ist ArchLinux sehr viel besser vor allem sehr klein und auch im BSD-Stil.
Da gibts auch ein paar Ähnlichkeiten mit Gentoo aber das ist ja auch im BSD-Stil, ansonsten kannst du Pakete binär installieren, bestimmte Pakete kompilieren oder Pakete selber bauen - alles ganz einfach über pacman (den Paket Manager).
Ich mach halt jede Woche einmal: pacman -Syu und dann wird das System geupdated und das wars.
Configs werden nicht einfach überschrieben - komplett Simpel ohne so was umständliches.
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15.11.2005, 22:54
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Beiträge: 337
#12 @Xeper

.. äh ...
ich will hier kein Streitgespräch über Linux führen, das ist wirklich nicht meine Absicht. Vielleicht siehst Du das etwas zu streng.

Zitat

aber jeder meint halt wenn er SuSE kennt, kennt er Linux
So etwas habe ich nie behauptet. Wenn ich mich mit Linux auskennen würde, bräuchte ich hier nicht zu posten.

Zitat

aber dann tätige bitte keine aussagen über Linux
Nun, ich habe, meine ich, bisher nichts negatives über Linux gepostet, sondern lediglich die Hoffnung geäußert, daß es bald zu einem System wird, das auch für weniger versierte Anwender zu benutzen ist.

Zitat

ich mag das nicht wenn Leute denken Linux ist Mist wobei das nur die SuSE Leute sind, GNU oder die Linux Leute leisten nämlich sehr gute Arbeit.
Das Linux Mist wäre habe ich auch nie behauptet. Wenn ich dieser Meinung wäre würde ich mich mit dem System nicht beschäftigen und es zu nutzen versuchen. Auch die Arbeit aller an der freien Software beteiligten Leute schätze ich und mache sie nicht schlecht. Keineswegs habe ich behauptet, die Leute würden schlechte Arbeit leisten. Ganz zu Anfang, in dem anderen Forum, als ich begonnen habe mich mit Linux zu befassen, habe ich vielleicht mal so etwas gesagt, daß Linux eigentlich nur etwas für Computerfreaks wäre. Damit habe ich aber nur gemeint, daß so ein Programmierer nur das System sieht, mit dem er sich bestens auskennt, aber sich wenig um das D'rumherum kümmert, also an die Anwendung des Systems für Nicht-Experten.
Microsoft macht da offensichtlich den gegenteiligen Fehler. Die kümmern sich mehr um die allgemeine Anwendbarkeit, vernachlässigen aber dafür das System.

Zitat

Falsch das übt nicht, es frustriert, raubt Zeit und ist komplett unnötig wenn man ein vernünftiges OS benutzt - überhaupt das man CDs brauch ist lächerlich wenn man doch nur ein paar Pakete updaten möchte.
Naja, das komplette System neu zu laden schien mir sicherer, als eine eventuell nicht ganz einheitliche Installation zu bekommen. Falls die Sache sich als unbrauchbar erweist wird das komplette System halt mit dem Backup wieder hergestellt, das ist also kein Beinbruch.

Zitat

Debian ist leider nicht mehr Zeit gemäß
Debian 3.1 wäre eigentlich die nächste Wahl gewesen, wenn es mit Suse nicht so klappt. Allerdings würde ich auch Knoppix oder Kanotix als Fest-Installation in Betracht ziehen, da mir beide Distri's recht gut gefallen.
__________
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Ich bin sehr optimistisch, was die Zukunft angeht ...
Dieser Beitrag wurde am 15.11.2005 um 22:58 Uhr von Cascade editiert.
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15.11.2005, 23:57
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Beiträge: 5285
#13

Zitat

So etwas habe ich nie behauptet. Wenn ich mich mit Linux auskennen würde, bräuchte ich hier nicht zu posten.
Sorry ich glaub wir reden an einander vorbei, du warst nicht explizit angesprochen, dass war eher rein generell an alle Leute gerichtet die sich angesprochen fühlen.
Ich wollte nur mal wieder meine Bewegründe klar stellen ;)
Leider ist es doch immer so das Linux mit SuSE assoziiert wird - ganz spontan das bekannteste Beispiel:

N00B: "Welches Linux ist denn das neuste?"
noch viel größerer N00B: "Linux 9.1"

Verstehst du was ich meine.
Gegen diesen extremen Schwachsinn will ich nur entgegen wirken sonst nichts.
Ich hab kein Problem damit das SuSE existiert, nur damit das die meisten Leute alles in einen Topf packen und gut umrühren.

Zitat

Naja, das komplette System neu zu laden schien mir sicherer, als eine eventuell nicht ganz einheitliche Installation zu bekommen. Falls die Sache sich als unbrauchbar erweist wird das komplette System halt mit dem Backup wieder hergestellt, das ist also kein Beinbruch.
Hatte sich nur so angehört wie ein üblicher windows user, wenn was nicht geht einfach formatieren/neuinstallieren.
Das sind die meisten Leute wohl gewöhnt - allerdings lächerlich.
Bei GNU/Linux (sofern du eine vernünftige Distribution hast) musst du das nicht - da gibts rolling-releases da wird einfach jede Woche mal jedes Paket geupdated (oder welcher Zyklus dir besser gefällt) und das wars.

Zitat

Debian 3.1 wäre eigentlich die nächste Wahl gewesen, wenn es mit Suse nicht so klappt. Allerdings würde ich auch Knoppix oder Kanotix als Fest-Installation in Betracht ziehen, da mir beide Distri's recht gut gefallen.
Hmm vielleicht ist es ja an der Zeit was neues auszuprobieren ;)
Ist natürlich deine Entscheidung ich weiß jetzt auch nicht welchen Rechner du nutzt aber naja zb. Debian auf einen P4 - das ist doch eine Verschwendung oder nicht ;)
Da ist dann ArchLinux (sofern du eine binary distro benutzen willst) einfach besser.
Was nützt dir Debian auf einen derartigen Rechner wenn du die eigentliche Performance aufgrund deines OS nicht nutzen kannst - natürlich könnt ich auch DOS auf meinem p4 installieren, es funktioniert aber wozu? ;)
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Dieser Beitrag wurde am 16.11.2005 um 00:02 Uhr von Xeper editiert.
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16.11.2005, 23:53
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Beiträge: 337
#14 @Xeper

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die ich wohl auf mein Unerfahrenheit mit Linux zurückführen kann, läuft das System jetzt wieder einwandfrei, wie vorher.
Wie ich festgestellt habe, sind doch einige Sachen anders.
Per Online-Update werden nicht die gleichen Pakete angeboten, da spielt sich schon etliches anders ab.
Wie das Online-Update jetzt das Gesamtsystem geändert hat weiß ich noch nicht, da ich nach dem Update lange nicht alles ausprobiert habe.

Auf alle Fälle: Es scheint mindestens genau so gut wie früher zu funktionieren. Auch die Auswahl der "Neuinstallation" scheint keinen Einfluß auf die Installation z.B. des Grafikkarten-Treibers gehabt zu haben., nach dem ich den ersten Installationsversuch wegen nicht funktionierender USB-Maus abbrechen musste.
Einige Einstellungen sind wohl trotzdem noch erhalten geblieben.

Jedenfalls ... ich bin garnicht mehr so unbegeistert davon .... im Gegenteil ....

Außerdem ... Was Du erwähntest wegen den CD's ... irgendwie mußte ich das Zeug's doch installieren ... also habe ich die SW nach dem Download auf RW-CD's gebrannt. Wie hätte ich die Installation sonst machen können ???

Zitat

N00B: "Welches Linux ist denn das neuste?"
noch viel größerer N00B: "Linux 9.1"
Na, das ist mir schon klar, so kann man das ja nicht sagen, weil man das auf eine spezielle Distribution beziehen müsste, z.B. Gentoo, Debian, Suse, Knoppix, Kanotix ... und wie sie sonst noch alle heißen. Dies sind zwar im Kern vielleicht gleich, aber das ganze Drumherum kann äußerst unterschiedlich sein. Fazit: DAS LINUX gibt es nicht.

Zitat

ich weiß jetzt auch nicht welchen Rechner du nutzt aber naja zb. Debian auf einen P4 - das ist doch eine Verschwendung oder nicht
;) Leider muß ich zugeben, daß wir drei nicht mehr ganz die Jüngsten sind (also meine beiden PC's und ich). Obwohl die PC's nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen, sind sie doch noch ganz brauchbar ;)

Cascade
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BOAH, EYE ... KAUM MACHT MAN'S RICHTIG FUNKTIONIERTS AUCH SCHON ....
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Ich bin sehr optimistisch, was die Zukunft angeht ...
Dieser Beitrag wurde am 17.11.2005 um 00:10 Uhr von Cascade editiert.
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17.11.2005, 00:52
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Avatar Xeper

Beiträge: 5285
#15

Zitat

Außerdem ... Was Du erwähntest wegen den CD's ... irgendwie mußte ich das Zeug's doch installieren ... also habe ich die SW nach dem Download auf RW-CD's gebrannt. Wie hätte ich die Installation sonst machen können ???
Naja beim updaten brauch man keine CDs, dass meinte ich.
Ich jedenfalls nicht - das ist sonderbar ;)

Zitat

Fazit: DAS LINUX gibt es nicht.
Schon aber halt nur als Kernel, selbst den findet man oft nicht als vanilla sondern in einer gepatchten bzw. abgeänderten Variante ( die distros haben ja auch ihre eigenen patchsets ).

Zitat

Leider muß ich zugeben, daß wir drei nicht mehr ganz die Jüngsten sind (also meine beiden PC's und ich). Obwohl die PC's nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen, sind sie doch noch ganz brauchbar
Naja alles ab p3 und aufwärts denk ich mal.
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