Linux kostet nichts???

#0
15.05.2003, 21:43
Member

Beiträge: 99
#1 Hallo!

Ich höre schon lange von allen Seiten das Linux frei erhältlich ist.
Stimmt das wirklich?

greeze

Major
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15.05.2003, 21:44
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Avatar Robert

Beiträge: 2283
#2 Das ist richtig! Die meisten Distributionen sind frei erhältlich:

http://www.linuxiso.org/

Robert
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15.05.2003, 21:49
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Themenstarter

Beiträge: 99
#3 Das kann ich mir dort aus dem Netz frei runtersaugen und installieren?

Oder brauch ich da wieder was spezielles? ....
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15.05.2003, 22:59
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Avatar Xeper

Beiträge: 5289
#4 @Major

GNU/Linux ist eine Fusion aus dem Linux Kernel von Linus Torvalds und aus der open-source community. Beide stehen unter der GPL-Lizenz das heißt in etwas du kannst alles frei verwenden solange du die copyrights am leben läßt. GNU/Linux ist ein voll funktionsfähiges UNIX-System und kann auf www.linuxiso.org in verschiedenen Varianten runtergeladen werden. Es gibt ziemlich viele Distributionen. Ich kann nur Debian oder Gentoo empfehlen. Sind so mit die besten die es aufm Markt gibt.

Benötigt ist eine kompatible architektur: x86(pc), alpha, sparc und freier Festplattenplatz wo du Partitionen und Dateisysteme erstellen kannst. Für einen Newbie ist vielleicht redhat oder suse als Distribution besser geignet diese halten sich nicht so an den unix pfad und wollen eher windows konkurenz machen.

Welche Distribution für dich geignet ist kann ich dir nicht sagen. Kommt drauf an ob du nur reinschnuppern willst oder wirklich linux 'lernen' willst.

Achja: GNU/Linux kann auch sehr wohl als Desktop System verwendet werden dafür ist aber etwas mehr Aufwand nötig. In Debian oder Gentoo gibt es kein Programm das zb. wie der IE so stark in dem System integriert ist. Es wird dir weder Kontrolle entzogen noch werden Entscheidungen abgenommen, Debian oder Gentoo gehen vom Minimalsystem aus was du dann wirklich brauchst installierst du selbst. Du wirst zb. nicht deine HDD mit schrott voll gemült haben den du nicht mal kennst! Und schmeiß bitte nicht direkt alles hin wenn es nicht so kommt wie du es erwartest ( wie eine gewisse Person im Forum ). Es kommt nie so wie du erwartest.
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Dieser Beitrag wurde am 15.05.2003 um 23:03 Uhr von Xeper editiert.
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16.05.2003, 09:29
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Themenstarter

Beiträge: 99
#5 Wäre super wenn mir jemand einen genauen Link reinschreiben könnte welches ich mir am besten runterlade.

Patitionen hab ich ja mehrere und wenn ich es von Windows aus starten könnte und durch einen Bootmanager wäre es schon super.
Nur hab ich noch keine Erfahrungen mit Linux. Will aber auch nicht länger von dem "lieben" Bill Gates abhängig sein.
Darum möchte ich jetzt vorerst mal neben bei schon in Linux reinschnuppern.
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16.05.2003, 09:46
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Avatar sh4rk

Beiträge: 1148
#6 Also ich habe Suse Linux getestet.

Sowohl die Installation, als auch die Konfiguration läuft über guis ab und ist relativ einfach.

Kann ich für Anfänger nur weiterempfehlen..

Downloaden kannst du es hier:
http://www.suse.de/de/private/download/suse_linux/index.html

Viel Spaß damit ;)
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16.05.2003, 11:39
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Avatar Emba

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#7 am besten du machst folgendes

nutze ein programm wie vmware, was dir unter windows real einen pc emuliert
dort wirfst du dann linux rein

dann kann überhaupt nix passieren
du kannst zu jeder teit parallel am windows rechner arbeiten
und wenn du linux nich mehr willst, brauchst nur eine datei löschen ;)

der bootmanager wird überhaupt dabei nicht angerührt, was für newbies nur von vorteil ist

greez
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16.05.2003, 13:25
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#8 Hmm jo ich glaub Emba hat recht. Ist wohl das einfachste für newbies.
Ansonsten kann ich SuSE auch für newbies empfehlen hab ich selbst auch mit angefangen.
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16.05.2003, 14:04
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Themenstarter

Beiträge: 99
#9 Klingt ganz gut was ihr mir hier schreibt.

Werd das mal ausprobieren und euch dann schreiben wie es mir gegangen ist! ;)
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16.05.2003, 14:55
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Beiträge: 16
#10 Hallo!
Ich würde dir lieber raten, die gleich ein richtiges Linux zu installieren. Du lädst dir einfach hier die drei Mandrake ISOs runter, brennst die auf CD (sind ja CD-Images), bootest von der 1. CD und die Installation kann beginnen.

ciao
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Against-TCPA
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16.05.2003, 18:02
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Avatar sh4rk

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#11 @CyberFred: Und warum soll er das tun?

Bietet die Lösung mit VMWare irgendwelche Nachteile,
oder ist Suse nicht akzeptabel?
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16.05.2003, 19:45
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#12 @CyberFred

Wenn du schon so sagst dann bitte nicht Mandrake Redhat oder SuSE das ist kein richtiges Linux das ist nur Müll ;)

Wenn schon dann Gentoo, Debian oder Slackware.

@sh4rk

Ganz recht SuSE ist normalerweise nicht aktzeptabel darauf würd ich kein Produktionssystem auf bauen aber für newbies ganz anehmbar. ;)
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16.05.2003, 22:57
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Beiträge: 92
#13 Hallo Xeper,
hat deine Abscheu von Mandrake u.s.w. was mit dem Xwindows (X11) zu tun, also dem bunten herumklicken ? Denn ich kenne sonst nur die reine shell-distri Trustix Secure, oder ist an den von dir genannten Distri's irgend etwas besonderes?

mfg TS7...
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17.05.2003, 01:07
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#14 @TS7 Nein xfree86 benutze ich selbst. Für Videos, grafik usw. Außerdem gibt es keine reine shell-distri X läßt sich überall kompilieren. Mit X hat dieses nichts zu tun eher mit der Philosophie die diese Distributionen verfolgen. GNU/Linux wird weder ein kostenpflichtiges System werden noch den Thron in dem Desktop Reich erobern. Mandrake, Redhat, SuSE etc. geben mir nicht die Freiheit die ich von einem Unix System erwarte. Die müllen mir bloß die HDD zu mit Zeugs das ich nicht brauche oder was unentdeck bleiben wird. Außerdem sind diese Distris unfähig ausgebaut zu werden. Den die haben ja keinen vernünftigen Paketmanager. Wenn ich etwas installieren möchte habe ich keine Lust stundenlang rpm packete und/oder abhängikeiten zu suchen. Fremde rpms funktionieren auch nicht mit anderen Systemen. Das alles führt dazu das solche kostenpflichtigen Distris eher auf ihre mitgelieferten CDs reduziert bleiben. Bei Gentoo zb. suche ich einfach im portage tree und der is auch up-to-date. Gentoo kompiliert für mich alles und lädt gleichzeitig Abhängikeiten und kompiliert diese mit. NetBSD ist da nicht anders. Einziger unterschied bei Debian ist das es alles vorkompilierte Packete sind das dauert dann nicht sher lange sie zu installieren aber alles halt generic und das zieht an der Performance. Solche Distributionen wie SuSE redhat mandrake etc. haben nur nachteile und keine vorteile. Außer vielleicht das sie schön bunt sind für newbies geignet sind weil man kaum was lesen oder was konfigurieren muss. Das ist bei mir aber zweitrangig ich möchte mein System im griff haben usw.

http://www.lindloff.com/netbsd/netbsd-intro.html#AEN108 <-- hier wird sehr gut beschrieben was ich von einem Betriebsystem erwarte.

mfg Xeper...
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17.05.2003, 08:45
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Beiträge: 16
#15 @Xerper:
RedHat oder Mandrake sind aber lange nicht soo überladen wie SuSe. Natürich ist ein Debian oder Gentoo schöner, aber er soll ja nicht den eindruck bekommen, dass jegliches Linux genauso klicki-bunti überladen ist wie SuSe. Bei Redhat oder Mandrake bist du jedenfalls noch darauf angewiesen, dich über dein System zu informieren und wie man es richtig konfiguriert. Bei SuSe ist das Alles irgendwie nicht der Fall.
Neulich hatten wir @school Serverprobleme (er konnte die Netzwerkkarten nicht mehr erkennen - war ein Debian). Daraufhin mein Kumpel: gibts denn hier kein Yast... *lol* - was SuSe alles anrichten kann.
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Against-TCPA
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