NAS statt Server (Netzwerklösung für kleines Büro)?

#0
11.11.2009, 17:05
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#1 Guten Tag,

ich hoffe, ich bin im richtigen Unterforum gelandet. Ich betreibe ein kleines Ingenieurbüro mit 2...3 (vernetzten) Arbeitsplätzen in einem einzigen Raum und ziehe demnächst in größere Räumlichkeiten (3 Räume).

Die neuen Räumlichkeiten weisen noch keine Verkabelung für Netzwerk und Telefonanlage auf. W-LAN möchte ich nicht einrichten, sondern eine "klassische" Netzwerkverkabelung.

Gleichzeitig mit dem Umzug soll auch die Infrastruktur "aufgepeppt" werden. Bisher nutzen wir einen jetzt 8 Jahre alten Windows-2000 Server (Pentium 866) mit ca. 130 GB-Festplatte. An diesem Server hängen 3...5 Arbeitsgruppencomputer, meistens aber nur 2 gleichzeitig. Ins Netzwerk sind auch ein Plotter (mit Netzwerkkarte) eingebunden. 2 weitere Drucker hängen mittels USB-Anschluß direkt am Server.

Die 130GB-Festplatte war bisher ausreichend, jedoch kommen in den letzten Monaten viele Digitalfotos hinzu, so daß eine Kapazitätserweiterung auf ca. 400…500GB angestrebt wird. Mit der Geschwindigkeit des alten Servers waren wir zufrieden. Die Datensicherung erfolgt täglich (nachts) auf eine externe Festplatte, die mittels USB am Server hängt.

Prinzipiell könnte ich den 8 Jahre alten Server mitnehmen und mit einer größeren Festplatte ausstatten. Für mich stellt sich die Frage, ob es bei einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis nicht bessere/sinnvollere Möglichkeiten gibt.

Gelesen habe ich von NAS-Festplatten bzw. NAS-Servern, welche ggf. besser geeignet sind als der alte Server (in Form eines PC). Vielleicht ist es auch besser, einen neuen Rechner zu kaufen und den als Server zu nutzen?

Oder es reicht bei 2...3 Arbeitsplätzen sogar aus, wenn ein Arbeitscomputer „im Hintergrund“ auch die Serveraufgaben übernimmt? Oder ist/wird der dann zu langsam zum Arbeiten?

Folgende Aufgaben soll die „neue Lösung“ bewältigen können: Zentraler Datenspeicher mit Zugriff von verschiedenen PCs sowie Anschluß von im Netzwerk benutzten Peripheriegeräten (Drucker, Plotter, Scanner, Fax, externe USB-Festplatte für Datensicherung. usw.) möglichst über USB-Anschluß. Praktisch wäre auch der Zugriff auf die Daten mittels Internet (DSL) von außerhalb (z.B. sonntags von zu Hause).

Um die notwendige Verkabelung (Anzahl Strippen, Lage der Dosen, usw.) festzulegen stellt sich ferner die Standortfrage für den Server (NAS oder PC). Im Hauptarbeitszimmer (wo auch die USB-Drucker „griffbereit“ neben dem Schreibtisch stehen), oder in einem Nebenraum (in dem auch die Telefonanlage installiert wird)?

Platz ist im Hauptarbeitszimmer vorhanden, wichtiger ist eine geringe Lautstärke. Wie verhält es sich mit den USB-Druckern, wenn der Server im Nebenzimmer steht? Müssen dann lange USB-Kabel in entsprechender Anzahl ins Nebenzimmer gelegt werden? Ich habe auch noch mehrere ältere Rechner (z.B. 3x Pentium 866), die man als „Druckserver“ o.ä. nutzen könnte, wenn das was bringt.

Können die USB-Geräte auch an einen Arbeits-PC angeschlossen werden? Das hat doch den Nachteil, daß dann dieser Arbeits-PC ständig an sein muß, richtig?

Vielen Dank fürs Lesen und schon im voraus besten Dank für einen Tipp, welche „Serverlösung“ für mich geeignet ist.

Viele Grüße,

jof
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11.11.2009, 18:02
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#2 Die Aufgaben welche du so zunächst schilderst, können generell von einer ordentlichen NAS bewältigt werden.

Das einzige worauf du schielen solltest ist wie sehr du dein Unternehmen in den nächsten Jahren "wachsen" siehst. Willst du hier schonmal Grundlagen für die nächsten Schritte legen oder zeichnet sich eher ab, dass ihr bei der aktuellen Personallage stagnieren werdet.

Natürlich ist sowohl eure aktuelle Lösung, als auch die Lösung mit einer NAS alles andere als optimal. Aber das ist eben immer eine Frage des Geldes.

Womit wir schon beim nächsten Punkt wären. Würdet ihr keine NAS nutzen, hieße das vermutlich wieder, dass ihr wieder einen Windows-Server nutzen wollt. Ich gehe mal NICHT davon aus, dass du einen Unix-Server nutzen möchtest, der dann prinzipiell auch wieder die Aufgaben einer NAS übernimmt. Bei einem Windows-Server würden mir hier als erster dicker, fetter Batzen die Lizenzkosten für das Serverbetriebssystem ins Auge stechen (in eurem Fall wohl teurer als die Hardwarekosten), denn von der Weiternutzung der alten 2000 Server-Lizenz würde ich doch stark abraten. Auch von der Nutzung eines Desktop-OS als File- und Print-"Server" bin ich nie sonderlich überzeugt gewesen, wobei ich durchaus Fälle kenne wo das wunderbar funktioniert.

Vorteil einer neuen Server-Lizenz wäre natürlich der, dass du gleich ein Active Directory und weitere Infrastruktur mit den daraus resultierenden Vorteilen aufziehen könntest. Das lohnt sich bei eurer aktuellen Größe jedoch nur, wenn du damit rechnest, dass ihr wachsen werdet. Auf Dauer ist es nämlich immer etwas hakelig seine Clients alle lokal zu managen - auch die Rechtevergabe würde es unnötig verkomplizieren.

Ferner solltest du dir auch nochmal Gedanken zum Thema Backup und Katastrophen-Fall machen. Im Moment sichert ihr also auf eine einzige USB-Platte. Hat euer System wenigstens ein RAID? Was wäre im Katastrophen-Fall? (Brand, usw.)

Ich sage hier definitiv nicht, dass man auch als Kleinstunternehmer jede Eventualität abdecken muss. Das wäre zwar optimal, ist aber in 80% der Fälle aufgrund der damit verbundenen Kosten schlichtweg unrealistisch. Daher rate ich dir nur sorgfältig abzuwägen und deine Prioritäten entsprechend zu setzen.




Oh... übrigens ein Punkt den viele kleine Unternehmen übersehen: Achte auch darauf dich rechtlich abzusichern. Stichwort E-Mail-Archivierung zum Beispiel. Das sind so "Kleinigkeiten" die zu gerne vergessen werden bzw. gar nicht bekannt sind, am Ende jedoch ziemliche Probleme bereiten können. Vor allem wenn dann irgendwann doch mal der Finanzprüfer im Haus steht.
__________
"life's a bitch, turn around and she'll backstab you for a buck."
Dieser Beitrag wurde am 11.11.2009 um 18:05 Uhr von Malkesh editiert.
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12.11.2009, 10:22
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#3 Guten Morgen,

danke für die Antwort. Das "Wachsen" des Büros ist bewußt nicht gewollt - die vorhandene Serverausstattung ist eine Profi-Lösung aus dem Jahr 2001 (mit Switch, Router, hub, Patch-Panel für Server und Telefonanlage mit belüftetem Serverschrank, usw.) als wir noch 7 Mitarbeiter hatten und war ausgelegt auf 10 Arbeitsplätze.

Seit 5 Jahren arbeite ich (fast) ausschließlich projektbezogen mit externen Mitarbeitern, so daß ich das Büro fest auf 3 Arbeitsplätze beschränken möchte (mehr geben auch die Räume nicht her).

Wie gesagt, die jetzige Serverlösung (Pentium 866 mit Windows 2000 Server, 130 GB Festplatte) ist prinzipiell völlig ausreichend.

Aus diesem Grund scheint mir der Umstieg auf einen moderneren Server derzeit noch nicht sinnvoll bzw. notwendig.

Auch das "Problem" der wachsenden Datenmengen läßt sich bei genauerem Nachdenken befriedigend lösen: Unsere Daten bestehen derzeit aus ca. 80 GB Projektdateien und ca. 40 GB Digitalfotos. Davon sind vieles "Altlasten" bis zurück ins Jahr 1994, die aktuell nicht mehr benötigt werden. Auch die älteren Digitalfotos werden nicht gebraucht sondern nur archiviert, so daß eine Auslagerung von bestimmt 40...50 GB Daten auf eine externe Festplatte o.ä. möglich sind.

Unsere Datensicherung ist für unsere zwecke völlig ausreichend. Die Büroarbeit besteht aus 90% Arbeit mit Office-Programmen und 10% CAD. Die tägliche (bzw. nächtliche Datensicherung) erfolgt auf eine externe Festplatte, die alle paar Wochen gegen ein baugleiches Exemplar ausgetauscht wird. Die (jeweils) andere Festplatte wird in einem anderen Gebäude aufbewahrt. Das ist in punkto Feuer/Brand noch nicht optimal, künftig wird die Platte täglich gewechselt.

RAID ist nicht notwendig (aber natürlich "nice to have" im Zuge einer Neuanschaffung). Selbst bei einem Totalausfall der Server-Festplatte kann auf die Datensicherung des Vortags zurückgegriffen werden. Der Datenverlust des jeweils aktuellen Arbeitstages ist verschmerzbar, da die (aufwendigen) CAD-Arbeiten ohnehin vom CAD-Programm als automatische Sicherheitskopie während der Bearbeitung auf der lokalen Festplatte des Arbeitsplatzrechners abgelegt werden.


Als interessierter Laie war ich der Auffassung, die NAS-Lösung "kann alles besser", und jetzt wäre die Gelegenheit zum Umstieg günstig.

Da aber insbesondere die (für uns sehr wichtige) Ansteuerung von diversen Druckern, Plottern, usw. über USB wichtig ist (weil eben die Geräte schon vorhanden sind), scheint die Vorzugslösung zu sein, das vorhandene System in die neuen Räumlichkeiten mitzunehmen.

Dann würde ich so lange warten, bis die vorhandene Serverlösung nicht mehr praktikabel ist, und dann auf ein aktuelles, neues System umrüsten.

Danke nochmals für die Hilfe und viele Grüße

jof
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12.11.2009, 10:40
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#4 Das Problem ist, dass nächstes Jahr der erweiterte Support für Windows 2000 Server beendet wird, was bedeutet, dass es keinerlei Sicherheitsupdates mehr dafür geben wird: http://technikblog.iok.de/2009/10/28/erweiterter-support-fur-windows-2000-endet/

Es ist also auch dringend anzuraten, auf ein neues Serversystem umzusteigen.

Lange USB-Kabel gibt es nicht. Die maximale Länge bei USB ist 5m.
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13.11.2009, 12:13
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#5 Hallo,
ich bin mit meinen Überlegungen jetzt etwas weiter.

Prinzipiell habe ich 3 Lösungen:

1.) bestehendes System (8 Jahre alter WIN 2000 Server) beibehalten

2.) NAS als Serverersatz plus ggf. Printserver für USB-Geräte

3.) neuer Server


Lösung 1 funktioniert (Geschwindigkeit und Speicherplatz reichen aus), jedoch bekomme ich mittelfristig wohl Probleme bezüglich Supporteinstellung von Windows 2000 Server.

Lösung 3 ist absolut unproblematisch, dürfte aber die teuerste Lösung (Hard- und Software bzw. Lizenzen für SBS 2008, usw.) sein, richtig? Es geht wirklich nur um ein kleines 2-Mann-Büro (mit Option auf einen 3. Arbeitsplatz - dann soll aber Schluß sein).

Lösung 2 hat den Nachteil daß es mit den USB-Druckern im Netzwerk Probleme geben könnte.

Allerdings soll im Rahmen des Umzugs auch noch ein neues Gerät angeschafft werden, ein "4:1" Farblaser mit Faxfunktion und Scannerfunktion mit Originaleinzug, z.B. der Brother MFC-9450CDN. Der hätte wohl eine Netzwerkkarte und ist dann in bezug auf NAS unproblematisch, richtig?

Auch der A0-Plotter hat eine Netzwerkkarte.

Dann wird der (vorhandene) USB-Farblaser entfallen, und der Kyocera-schwarz-weiß-Laser tatsächlich mittels USB an einem Arbeitsplatzrechner verbleiben.


Wie verhalten sich Lösung 2 und 3 kostenmäßig? Was kostet ein "kleiner neuer Server der unteren Preiskategorie einschließlich Software und Lizenzen" im Vergleich zu einer NAS-Lösung?

Nächste Frage: um Zugriff auf den Firmenserver von zu Hause aus zu haben wurde mir eine "OpenVPN-Lösung" vorgeschlagen. Verstehe ich das richtig, daß "softwaremäßig" hierfür alles vorhanden ist, und ich über eine entsprechend leistungsfähige häusliche Internetverbindung problemlos ins Firmennetzwerk komme?


Danke für die Hilfe!

Gruß jof
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13.11.2009, 12:34
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#6 Hallo

Zitat

Was kostet ein "kleiner neuer Server der unteren Preiskategorie einschließlich Software und Lizenzen" im Vergleich zu einer NAS-Lösung?
Wäre auch zu frsgen, ob es denn ein Winserver sein muß ?

Dient der Server auch als Applicationserver, oder werden dort nur die Dateien, files der Clients abgelegt, die Applikationen siond lokal auf den Clients installiert ?
__________
Mfg
schwedenmann
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13.11.2009, 12:43
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#7

Zitat

schwedenmann postete
Hallo

Zitat

Was kostet ein "kleiner neuer Server der unteren Preiskategorie einschließlich Software und Lizenzen" im Vergleich zu einer NAS-Lösung?
Wäre auch zu frsgen, ob es denn ein Winserver sein muß ?

Dient der Server auch als Applicationserver, oder werden dort nur die Dateien, files der Clients abgelegt, die Applikationen siond lokal auf den Clients installiert ?
Richtig eine BSD Lösung wäre viel angebrachter insbesondere als Backupserver & co - man kann ja auch dann AMD verwenden das tut sich ja eigentlich auch nichts und ist viel günstiger.. ich schätze mal so ~400EUR +/- X - der läßt sich dann auch bei weitem besser konfigurieren und in kleinen Situationen reicht SW-Raid auch aus (zumal die heutigen CPUs ja schnell genug sind).

Ich halte übrigens selbst auch gar nichts von NAS, die die was taugen kosten auch richtig viel Geld.
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13.11.2009, 13:31
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#8 Hallo,

ich hoffe, ich habe die Fragen richtig verstanden...

Die Applikationen (=Programme?) laufen alle auf den Arbeitsstationen, bis auf die Faxsoftware (Fritzkarte) und das Datensicherungsprogramm. Der Server dient als zentraler Datenspeicher, auf die alle zugreifen können. Derzeit hängen noch 3 USB-Geräte am Server (zwei Laserdrucker und die USB-Festplatte zur Datensicherung).

Die Art des Servers ist mir egal, da ich mich um den Server gar nicht kümmern will (bzw. kann). Egal ob Server oder NAS - es soll einfach funktionieren. Jeder Benutzer soll sich einloggen und auf die Daten zugreifen können. Wie das "im Hintergrund" funktioniert ist mir egal.

Interessant wäre die Option, über Internet von zu Hause auf die Firmendaten zugreifen zu können.

Wie gesagt, es geht im wesentlichen um 2 (maximal 3) Personen, die auf die Daten zugreifen sollen.

Gruß jof
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13.11.2009, 23:20
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#9 Eine NAS bekommst Du schon für knapp 300 oder 400 €. Viele NAS haben auch integrierte Printserver, so dass Du problemlos einen oder mehrere USB-Drucker an einer NAS anschließen kannst. Eine NAS ist - im Gegensatz zu einem Server - auch deutlich stromsparender und leiser. Am besten wäre eine NAS mit einem RAID5, was den Vorteil von Performance und Datenintegrität vereint. Außerdem ist eine NAS deutlich einfacher zu verwalten als ein Server - insbesondere, wenn man dann plötzlich einen Linux-Server da stehen hat, obwohl man bisher nur mit Windows gearbeitet hat ;)

Für die Option, auf Daten im Firmennetz von zu Hause aus zugreifen zu können, benötigst Du auf jeden Fall einen Router, der VPN unterstützt. Dann ist es noch sinnvoll, eine feste IP zu beantragen (Achtung, gibt es nur in den Businesstarifen der Provider). Es geht zwar auch über DynDNS oder ähnliche Dienste, doch ist die Funktionalität da deutlich weniger gewährleistet als mit einer festen IP-Adresse.
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17.11.2009, 22:15
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#10 Guten Abend,

eigentlich habe ich keine besonderen Anforderungen, auch nicht für E-Mails (keine zentrale Speicherung/Verteilung). E-Mails werden von der jeweiligen Arbeitsstation mittels Outlook abgerufen.

Ins Internet geht es mit einer Fritzbox 2070 (der alte Bintec 1200 Router ist noch vorhanden, hat aber ausgedient), als Switch fungiert derzeit ein FSW 1602-TX von Level One mit 16 ports.

Zwischenzeitlich habe ich das C't-Netzwerk-Sonderheft gekauft und gelesen. Das hat geholfen, einige Dinge klarer zu sehen.

Demnach kommen für mich tatsächlich 2 Systeme in Frage, um meinen (eher niedrigen) Ansprüchen zu genügen:

a) ein (Linux-)NAS mit 2 Platten a 500 GB, RAID 1, möglichst leise und stromsparend, Gigabit-tauglich ("für die Zukunft") oder

b) ein Windows Home Server (WHS) System mit ähnlicher Ausstattung.

Preislich dürfte die Hardware nicht allzu weit auseinander liegen. Wie gesagt, auf 200...300 Euro mehr oder weniger kommt es bei der Firma nicht an. Allerdings braucht das ganze auch nicht überdimensioniert zu sein - in 2 Jahren ist alles doppelt so gut und halb so teuer...

Die Qnap TurboStation TS-219P NAS Server (Platz 3 der Chip-Bestenliste) inkl. 2x500GB Festplatte, Windows ADS und NFS support gibt's für brutto 450 Euro.

Und eine Synology Disk Station DS109j inkl. 750GB HDD (ein 1-Plattensystem, was für meine Zwecke schon völlig ausreicht) kostet brutto nur 170 Euro.

Da kann ich den "alten" Win2000-Server getrost in Rente schicken. Die "Aufrüstung" auf Gigabit kommt später, wenn ich sie wirklich brauche.

Ich werde jetzt meinen EDV-Spezialisten nach seiner Empfehlung fragen und dann handeln.

Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße

jof
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22.11.2009, 12:24
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#11 Die Synology DiskStation (allerdings die DS409+) haben wir auch schon bei mehreren Kunden im Einsatz. Sie ist einfach zu verwalten und kostengünstig und hat auch einen integrierten Printserver (Feature-Liste unter http://www.synology.com/deu/products/features/index.php). Ich würde die jetzt mal empfehlen, weil ich mit der anderen noch keine Erfahrungen gemacht habe.
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31.08.2010, 10:58
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#12 Ein guter Freund von mir ist momentan auch auf der Suche nach einem Büro ( www.immobilienscout24.de/immobiliensuche/gewerbe/niedersachsen/hannover/buero.htm ) und dort wird es dann ca 5 bis 8 Arbeitsplätze geben. Er will aber auch kein WLAN installieren sondern eine klassische Verkabelung und weil ich ihm dabei helfen soll habe ich ein bißchen recherchiert und bin daher auf diesen Thread gekommen. Da sind schon mal ein paar sehr gute Ansätze dabei an dir wir uns halten werden und so wird das hoffentlich reibungslos alles klappen wie wir uns das vorstellen.
Dieser Beitrag wurde am 01.09.2010 um 09:37 Uhr von robert_st editiert.
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31.08.2010, 11:11
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#13 Für die Größe empfehle ich einen 2008 R2 Foundation Server.
Dort stimmt das Preisleistungsverhältnis für Hard- und Software.

Zusätzlich natürlich nicht die Sicherung vergessen. Ein Raidsystem ist KEINE Sicherung sondern eine Datenverfügbarkeit.

Ich würde ein RDX Laufwerk empfehlen, das kannste auch gut wechseln
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31.08.2010, 11:22
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#14

Zitat

Zusätzlich natürlich nicht die Sicherung vergessen. Ein Raidsystem ist KEINE Sicherung sondern eine Datenverfügbarkeit.
Naja da muss man den Begriff "Sicherung" definieren, wenn du Backup meinst haste recht - allerdings ist ein RAID System schon eine "Versicherung" gegen Defekte einer Festplatte.
Die Daten sind ja nicht einfach nur verfügbar sondern vorallem noch existent. ;)
(Auch wenn Verfügbarkeit die Definition eines RAIDs sein mag)
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31.08.2010, 12:16
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#15 Das wiederspreche ich dir ;) da gibt es nix zu definieren das ist ne tatsache ;)

Wenn ich in einem Raid system datei xyz lösche ist sie auch auf den anderen Platten nicht mehr vorhanden.

Da hilft mir dann nur eine vorher angelegte Sicherung ;)
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