Reich werden + Geld verdienen von Warren Buffet

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14.11.2008, 18:51
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Das Geheimnis des Geldverdienens von Warren Buffet

Mit einem geschätzten Vermögen von 62 Milliarden Dollar, ist Warren Buffet der reichste Mann der gesamten Welt. 1962, als er mit dem Kauf seiner Aktien von Berkshire Hathaway anfing, kostete ein Anteil 7 Dollar 50. Heute ist Warren Buffet, mittlerweile 78 jährig, Aufsichtsratsvorsitzender und Firmenchef von Berkshire und der Wert eines Anteils aus dem Erste-Klasse-Aktienpaket der Firma nähert sich an die 119.000 Dollar-Grenze. Er rechnet seinen erstaunlichen Erfolg verschiedenen Schlüsselstrategien zu, die er mit der Autorin Alice Schroeder teilt. Sie verbrachte hunderte von Stunden damit, den „Weisen von Omaha“ für die neue, autorisierte Biographie, „Der Schneeball“, zu interviewen. Hier sind einige von Warren Buffets Geheimnisse des Geldverdienens und wie sie für Dich arbeiten können.

1. Reinvestiere deinen Profit: Wenn du das erste Mal Geld verdienst, wirst du in Versuchung sein, es auszugeben. Tue es nicht. Investiere den Gewinn stattdessen wieder. Warren Buffet lernte dies schon sehr früh. In der High School kauften er und sein Freund einen Flipper-Automaten für Spiele in einem Friseurladen. Mit dem Geld, das sie eingenommen hatten, kauften sie weitere Automaten bis sie insgesamt acht in verschiedenen Läden hatten. Als die Freunde das Projekt verkauften, nutzte Warren Buffet die Einnahmen um Aktien zu kaufen und mit einem anderen kleinen Geschäft anzufangen. Im Alter von 26 Jahren häufte er 174.000 Dollar an, bzw. 1,4 Millionen nach heutigem Geld. Auch eine kleine Summe kann zu großem Wohlstand führen.

2. Sei bereit, anders zu sein: Mache deine Entscheidungen nicht davon abhängig, was jeder sagt oder tut. Als Warren Buffet 1956 damit begann, Geld zu verwalten mit 100.000 Dollar, die er von einer Handvoll Investoren zusammengeschustert hatte, wurde er für einen komischen Kauz gehalten. Er arbeitete in Omaha, nicht an der Wall Street, und er verweigerte seinen Eltern zu sagen, wohin er ihr Geld brachte. Leute sagten ihm voraus, dass er scheitern würde, aber als er seine Partnerschaft 14 Jahre später beendete, war sie mehr als 100 Millionen Dollar wert. Anstatt der Masse zu folgen, suchte er nach unterbewerteten Investments und schloss jedes einzelne Jahr damit ab, den Jahresdurchschnitt gewaltig zu überbieten. Für Warren Buffet ist der Durchschnitt nur das, was alle anderen machen. Um über dem Durchschnitt zu liegen, musst du dich selbst daran messen, was er als „Innere Wertungsliste“ bezeichnet, indem du dich selbst anhand deiner eigenen Standards bewertest und nicht von der Welt.

3. Lutsche niemals am Daumen: Hole zu deinem Vorteil alle Informationen ein, die du brauchst, um eine Entscheidung zu treffen und bitte einen Freund oder einen Verwandten sicherzustellen, dass du dich an eine Zeitvorgabe hältst. Warren Buffet rühmt sich selbst, seinen Verstand schnellstens anzuschalten und ihn zu gebrauchen. Jedes unnötige Sitzen und Denken nennt er „Daumen-Lutschen“. Wenn ihm jemand ein Geschäft oder eine Investition anbietet so sagt er: „Ich werde nicht reden bis sie mir einen Preis nennen.“ Er gibt ihnen die Antwort auf der Stelle.

4. Mache dir den Deal genau klar, bevor du anfängst: Deine auszuhandelnder Kapitalertrag ist immer am größten, bevor du einen Job anfängst, nämlich genau dann, wenn du etwas anzubieten hast, das die andere Partei haben möchte. Warren Buffet musste diese Lektion als Kind auf sehr harte Weise lernen, als ihn sein Großvater Ernest zusammen mit einem Freund anheuerte, den familieneigenen Lebensmittelladen nach einem Schneesturm auszugraben. Die Jungs verbrachten fünf Stunden damit zu schaufeln, bis sie ihre gefrorenen Hände kaum noch strecken konnten. Anschließend gab der Großvater den beiden weniger als 90 Cent, die sie sich noch teilen sollten. Warren Buffet war darüber entsetzt, dass er eine solch hochanstrengende Arbeit verrichtet hatte, nur für einen Stundenlohn von einigen Pennies. Nagle die Besonderheiten eines Geschäftes immer durch einen Vorschuss fest – auch bei deinen Freunden und Verwandten.

5. Achte auf die kleinen Kosten: Warren Buffet investiert in Geschäfte, die von Managern geführt werden, die auf die kleinsten Kosten achten. Einmal erwarb er eine Firma, deren Eigentümer die Blätter einer Toilettenpapier-Rolle zählte, um zu sehen, ob er betrogen wurde (er wurde betrogen). Einmal bewunderte er einen Freund, der lediglich die Seite seines Bürogebäudes strich, die zur Straße zeigte. Ständige Wachsamkeit über alle Kosten kann deinen Gewinn ausmachen – und deinen Gehaltsscheck – gehe darüber hinaus.

6. Begrenze das, was du dir leihst: Das Leben mit Kreditkarten und Darlehen wird dich nicht reich machen. Warren Buffet hat sich niemals eine bemerkenswerte Summe geliehen – weder, um zu investieren, noch für eine Hypothek. Er erhielt zahlreiche herzrührende Briefe von Menschen, die dachten, ihre Darlehen seien kontrollierbar, und die stattdessen von ihren Schulden übermannt wurden. Sein Rat: Handle mit dem Kreditgeber ab, dass du das bezahlst, was du kannst. Arbeite dann, wenn du schuldenfrei bist, daran, etwas Geld zu sparen, das du investieren kannst.

7. Sei beharrlich: Mit Hartnäckigkeit und Einfallsreichtum kannst du gegen einen etablierteren Konkurrenten gewinnen. Warren Buffet brachte 1983 den Nebraska Furniture Mart (Nebraska Möbel Markt) an sich, weil ihm die Weise gefiel, wie dessen Gründerin, Rose Blumkin, ihre Geschäfte verrichtete. Als russische Immigrantin formte sie den Markt um aus einem Pfandleihhaus in das größte Möbelgeschäft Nordamerikas. Ihre Strategie bestand darin die „großen Tiere“ zu unterbieten und sie war eine gnadenlose Verhandlungspartnerin. Für Warren Buffet verkörperte Rose die standhafte Courage, die einen Sieger von einem Versager unterscheidet.

8. Du solltest wissen, wann du aussteigen sollst: Einmal, als Warren Buffet noch ein Teenager war, ging er auf die Rennbahn. Er setzte auf ein Rennen und verlor. Um seine Geldmittel wieder auszugleichen, wettete er auf ein anderes Rennen. Er verlor wieder und blieb mit nichts zurück. Er fühlte sich furchtbar – immerhin hatte er beinahe einen ganzen Wochenlohn verprasst. Warren Buffet wiederholte nie mehr wieder diesen Fehler. Du solltest wissen, wann du von einem Verlust wegzugehen hast, und lasse dich niemals von deiner Angst dahingehend täuschen, es nochmal zu versuchen.

9. Schätze das Risiko ab: 1995 wurde der Arbeitgeber von Warren Buffets Sohn Howie vom FBI der Preisabsprache beschuldigt. Warren Buffet riet Howie, sich die schlechtesten und besten Szenarios vorzustellen, falls er in der Firma blieb. Schnell erkannte sein Sohn, dass die Risiken zu bleiben alle möglichen Gewinne schwer überwogen, und kündigte am nächten Tag. Dich selbst fragen – und was dann? Es kann dir helfen, alle möglichen Konsequenzen, während du dich abmühst, zu sehen, damit du eine Entscheidung fällen kannst. Und es kann dich zur schlauesten Wahl führen.

10. Du solltest wissen, was Erfolg wirklich bedeutet: Trotz seines Wohlstandes misst Warren Buffet Erfolg niemals in Dollar. 2006 verpflichtete er sich, beinahe seinen gesamten Gewinn für wohltätige Zwecke zu spenden, vorzugsweise an die Bill und Melinda Gates Stiftung. Er besteht felsenfest darauf, sich niemals selber Denkmäler zu setzen: keine Warren Buffet Gebäude oder Hallen. Ich kenne viele Menschen mit sehr viel Geld, sagt er, die Abendessen zu ihren Ehren bekommen oder Krankenhausflügel, die nach ihnen benannt sind. Die Wahrheit hingegen ist, dass niemand auf der ganzen Welt sie liebt. Wenn du in mein Alter kommst, misst du Erfolg im Leben daran, von wie vielen Menschen du tatsächlich geliebt wirst, von denen du geliebt werden möchtest. Das ist der letzte Test wie du dein Leben gelebt hast.

weitere Tipps: http://www.billshrink.com/blog/lessons-wealth-warren-buffet/

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