Open Suse ... wirklich ?

#0
29.07.2006, 18:16
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Themenstarter

Beiträge: 337
#16 @Xeper

danke für den Hinweis. Was ist eine VTT ?
Werde mir dann also VMWARE anschaffen, wenn ich mich näher darüber informiert habe.

@setup
ich verwende KDE. Habe gerade SuSE 10.1 auf einem ACER Aspire 3000 installiert, parallel zum bereits vorinstalliertem WindowsXP. Hat an sich sehr gut und ohne Probleme funktioniert. Allerdings geht auf dem Laptop jetzt das eBackup nicht mehr. Weder kann ein Backup erstellt, noch ein vorher vorhandenes Backup zurck gespielt werden.
Backup mit ACRONIS TRUE Image 8, welches ich auf meinen anderen PC's verwende, funktioniert ebenfalls nicht, da die externe USB-Festplatte bei dem Laptop zwar unter Windows problemlos funktioniert, jedoch von TRUE Image beim Booten von der DVD nicht erkannt wird. Bei den anderen PC's gibt's damit kein Problem, hat mir schon oft geholfen. Der Laptop kann von der DVD einwandfrei booten. Zumindest unter Windows funktioniert auch die USB 2.0 Schnittstelle.

Cascade
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29.07.2006, 18:58
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#17

Zitat

@Xeper

danke für den Hinweis. Was ist eine VTT ?
Werde mir dann also VMWARE anschaffen, wenn ich mich näher darüber informiert habe.
VTT == Virtualisierung

Das ist eine Fähigkeit des Prozessors auf Hardware Ebene zu teilen (differenzierung) anders als bei vmware durch software.
So läßt sich nahezu native Performance des Gast Betriebsystems erreichen.
Bei Intel nennt sich das Vanderpool und bei AMD Pacifica.
Nur Intel Pentium D's 9xx Serie (außer die die mit xx5 enden) haben diese Fähigkeit und ebenfalls die neuen Core Duo's.

Xen's Pacifica Unterstüzung bleibt noch aus kommt aber noch.

Edit:

Xen ist kein Emulator sondern eigentlich eine VMM (Virtual Machine Monitor).
Xen macht Paravirtualisierung - es zieht eine Abstraktionsschicht zwischen Hardware Ressourcen und Betriebsystem (Domänen (Host und Gast)).
Es kann nahezu native Performance erreicht werden aber nur dann wenn das Gast OS auch Xen fähig ist das heißt eine Veränderung an den Sourcen (Kernel Abänderung).
Da dies bei Windows nicht nötig ist kannst du Windows nur mit einer VTT auf Xen laufen lassen da dies dann direkt von der Hardware übernommen wird (siehe oben).

Daher hab ich dir vmware empfohlen.
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Dieser Beitrag wurde am 29.07.2006 um 19:08 Uhr von Xeper editiert.
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29.07.2006, 20:14
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Beiträge: 337
#18 @Xeper

ah, danke für die rasche Info.
Also gut, da scheint mir VMWare die geeignete Wahl zu sein. Bin gespannt, ob es alles das kann, was ihm nachgesagt wird, d.h. Windows problemlos laufen lassen zu können. Aber ... angenommen, Windows würde problemlos laufen und ich würde nur noch unter Linux arbeiten .... Wie sähe es dann mit den Windows-Updates (-Patches) aus ????
Wäre das (Windows-)System dann auf dem Stand eingefroren, bei dem es unter VMWare installiert wurde ?

Cascade
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29.07.2006, 21:47
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#19 Du nutzt das Windows, wie jedes andere auch. Das heißt, auch dort kannst du windowsupdates machen. Schön bei VMs ist es Snapshots machen zu können, also du kannst auf einen Stand zurückspringen...

Ich habe nebenbei auch heute ein Suse 10.1 installiert. Hatte zuvor das 9.3 drauf und bin eigentlich zufrieden damit. Suse ist ja ansich gar nicht so verkehrt. Hat eine gut durchdachte Oberfläche und dennoch kann man auf der Konsole friemeln ;)
Schade bei den Linuxdistries finde ich, daß keine wirkliche Beständigkeit zu sehen ist. Da sind oft irgendwelche Besonderheiten bei jeder Distri, obbwohl es nichts besonderes sein sollte... Aber egal, welches Linux ich benutzt habe, man muß letztendlich immer sich durch die Ordnerstruktur durchsuchen, weil es immer woanders abgelegt wird ;)
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29.07.2006, 22:11
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#20 Hallo


Zitat

Schade bei den Linuxdistries finde ich, daß keine wirkliche Beständigkeit zu sehen ist
Vom Standpunkt eines hackers ist das doch gut für Linux, er kann ncith alle systeme infiltrieren, sabotieren und nur einige, da einige dateinnamen und auch der Speicherort von Distri zu Distri schwankt, teilweise sogar innerhalb eienr Distri kurzfristig geändert wiurd (sieh adlsetp und jetzt rpppoesetpup be Gentoo).

Zitat

Aber egal, welches Linux ich benutzt habe, man muß letztendlich immer sich durch die Ordnerstruktur durchsuchen, weil es immer woanders abgelegt wird
Das trifft abr nur auf einige spezielle dateoin und Programme zu (suse bildet da eh eine Ausname, siehe /opt), aber dad grundgerüst ist überall gleich, veränderungen gibt es nur in Nuancen. Jeder kann eben sein idividuelles Linux bauen (LSF), wie er die Startet und wie er die benent entscheidet er selbst bzw. die Distri, welches Paketformat er benutzt und welchen Paketmananegr ist jeder Distri freigestellt.
Linux ist eben nicht von der Stange, amn nimmt die distri die einem am besten zusagt. Für mich ist das debian-Sid, gentoo ist auch ganz nett, aber ich ahe nicht soviel Zeit fürs komplilieren, deshalb halte ich mir Gentoo nur so nbebenbei.
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Mfg
schwedenmann
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29.07.2006, 23:18
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#21

Zitat

Schade bei den Linuxdistries finde ich, daß keine wirkliche Beständigkeit zu sehen ist. Da sind oft irgendwelche Besonderheiten bei jeder Distri, obbwohl es nichts besonderes sein sollte... Aber egal, welches Linux ich benutzt habe, man muß letztendlich immer sich durch die Ordnerstruktur durchsuchen, weil es immer woanders abgelegt wird
Nicht wirklich siehe "man hier",
GNU/Linux Systeme enthalten immer ein wenig Individualität weil es möglich ist und jede Distribution denkt ein bisschen anders darüber aber es liegt ja an dir das richtige für dich auszuwählen ;)
Trozdem bleiben die primären Sachen immer gleich alle Konfigurationsdateien werden immer in /etc liegen zb.
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30.07.2006, 17:16
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#22 @HeVTiG
.. das wäre klasse, ein Betriebssystem mit allen Möglichkeiten. Außerdem auch bei weitem nicht so resourcenverschlingend wie MS Windows, bzw. das zukünftige Vista. Den bisherigen Ankündigungen/Berichten zu diesem Betriebssystem zufolge scheint man ohne einen auf dem absolut neuesten Stand der Technik gehaltenen PC nicht mehr auszukommen. Wer kann es sich schon leisten, sich mit jedem neuen Betriebssystem auch einen nagelneuen PC anzuschaffen. Stelle man sich doch nur mal die Kosten für Betriebe vor. Für Systeme wie WindowsXP wird es schließlich keinen Support mehr geben. Das neue Betriebssystem verlangt neueste Hightech, obwohl so etwas für Büro-PC's absolut daneben ist ... ein großer und absolut unnötiger Kostenfaktor also.
Es bleibt aber jedem selbst überlassen ob er sein Geld zum Fenster hinaus werfen möche. Die Sache mit VMware scheint mit daher sehr vielversprechend zu sein. Nur ein eigentliches Betriebssystem, aber die Möglichkeiten aller anderen Betriebssysteme (zumindest der wichtigsten) ... wenn das wirklich funktioniert, das wäre doch das NonPlusUltra.

@Schwedenmann
also, ich bin der Meinung, daß Grundgerüst ist für alle Systeme das gleiche. Jede Distribution baut mit ihren Besonderheiten darauf auf. Für Hacker ist m.E. die Infiltration einer bestimmten Distribution daher relativ schwierig, bzw. nicht lohnenswert, auf Grund des geringen Verbreitungsgrads solcher speziellen Systeme, da hast Du schon Recht. Sollte es jedoch Sicherheitslücken im Grundgerüst geben wären m.E. alle Distributionen davon gleichermaßen betroffen. Auf Grund der Offenheit des Systems würden solche Schwachstellen jedoch nur für äußerst kurze Zeit existieren, anders als bei kommerziellen Betriebssystemen. Wer Linux einsetzt, denke ich, wird auch darauf achten das System auf dem aktuellsten Stand zu halten.

@Xeper
ja, gerade die Individualisierungen finde ich gut. So etwas wie ein"DamnSmall Windows", welches man von USB-Stick booten kann, gibt es z.B. nicht, nur als Beispiel.

Cascade
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Ich bin sehr optimistisch, was die Zukunft angeht ...
Dieser Beitrag wurde am 30.07.2006 um 17:27 Uhr von Cascade editiert.
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30.07.2006, 21:37
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Beiträge: 2309
#23

Zitat

Cascade postete
...
Wer kann es sich schon leisten, sich mit jedem neuen Betriebssystem auch einen nagelneuen PC anzuschaffen. Stelle man sich doch nur mal die Kosten für Betriebe vor. Für Systeme wie WindowsXP wird es schließlich keinen Support mehr geben. Das neue Betriebssystem verlangt neueste Hightech, obwohl so etwas für Büro-PC's absolut daneben ist ... ein großer und absolut unnötiger Kostenfaktor also....
Support für WinXP läuft noch ein wenig ;)
Letztendlich werden in den Firmen Rechner in aller Regel alle 3 Jahre neu angeschafft. Dort wird dann halt Vista bei sein. Große Firmen haben aber bestimmt auch Open Value License.

Zitat

Cascade postete
Die Sache mit VMware scheint mit daher sehr vielversprechend zu sein. Nur ein eigentliches Betriebssystem, aber die Möglichkeiten aller anderen Betriebssysteme (zumindest der wichtigsten) ... wenn das wirklich funktioniert, das wäre doch das NonPlusUltra.
Man mußt bedenken, daß man auch für das Windows in der VM die dementsprechende Lizenz haben muß.

Zitat

Cascade postete
@Schwedenmann
also, ich bin der Meinung, daß Grundgerüst ist für alle Systeme das gleiche. Jede Distribution baut mit ihren Besonderheiten darauf auf. Für Hacker ist m.E. die Infiltration einer bestimmten Distribution daher relativ schwierig, bzw. nicht lohnenswert, auf Grund des geringen Verbreitungsgrads solcher speziellen Systeme, da hast Du schon Recht. Sollte es jedoch Sicherheitslücken im Grundgerüst geben wären m.E. alle Distributionen davon gleichermaßen betroffen. Auf Grund der Offenheit des Systems würden solche Schwachstellen jedoch nur für äußerst kurze Zeit existieren, anders als bei kommerziellen Betriebssystemen. Wer Linux einsetzt, denke ich, wird auch darauf achten das System auf dem aktuellsten Stand zu halten.
Ja, zugegeben, das Grundgerüst ist meist ähnlich. Ich finde es halt immer nur schade, daß oft das Rad zig Mal neu erfunden wird. Hätte man die Zeit der Programmierer in eine oder wenige Richtung(en) gesteuert hätten wir jetzt ein Linux, welches wahrscheinlich Vista in nichts nachstehen müßte.
Ist halt auch immer noch ein Problem, dass viele nicht auf die Windows Programme verzichten können/ wollen. Für Spieler ist Linux ja auch noch nichts..

Zitat

Cascade postete
ja, gerade die Individualisierungen finde ich gut. So etwas wie ein"DamnSmall Windows", welches man von USB-Stick booten kann, gibt es z.B. nicht, nur als Beispiel.
bin mir nicht sicher, ob man nicht auch ein BartPE auf einem Stick nutzen könnte... aber ist halt wesentlich größer...
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30.07.2006, 22:47
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#24 Halo

Zitat

Ich finde es halt immer nur schade, daß oft das Rad zig Mal neu erfunden wird. Hätte man die Zeit der Programmierer in eine oder wenige Richtung(en) gesteuert hätten wir jetzt ein Linux, welches wahrscheinlich Vista in nichts nachstehen müßte.
Also verrate mi mal wo denn das rad zigmal neu erfunden wird bei Linux.
Du hat ja auch bei Win nicht nur 1grafikprogramm, gut zu brenne wird fast nur nero benutzt, aber es gibt ganeua wie bei Ein Alternative.

Und zu Vista, Linux hat jedenfalls schon jett und das schon seit 10 jahren eine richtige Rechteverwaltung für User, wie für Programme, da kann XP doch nur von Träumen.

Und ich kenne wirklich kein Winprogramm das der Normaluser nicht auch unter Linux hätte. Umgekehrt ginbt es Programme da würde sich vom funktionsumfang jeder Winuser die Finger lecken, weil es die für lau gibt.


Mfg
schwedenmann
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schwedenmann
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31.07.2006, 00:44
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#25

Zitat

schwedenmann postete
Also verrate mi mal wo denn das rad zigmal neu erfunden wird bei Linux.
Du hat ja auch bei Win nicht nur 1grafikprogramm, gut zu brenne wird fast nur nero benutzt, aber es gibt ganeua wie bei Ein Alternative.
Nein, so meinte ich das nicht. Es gibt zig Linux- Distros mit irgendwelchen Besonderheiten. Also in dem Fall werden Distros jedesmal neuerfunden. Wenn ich ein Problem habe ist es nicht so wie bei Win, sondern es spielen immer noch die Besonderheiten der Distro mit.
habe ich also ein programmspezifisches(!) Problem muß ich dennoch evtl. in der Community meiner Distro nachfragen. In der vorletzten c´t gab es auf der 2.ten Seite genau dazu ein Vorwort. Dem stimmte ich vollkommen überein.
Einen User zum Linux zu bringen ist gar nicht einfach. Will ich Kommandozeile oder lieber XServer? Will ich OpenOffice oder AbiWord?
für einen Anfänger gibt es nur den Weg über die "großen" Distros, wie Suse oder Ubuntu, worüber die Linuxkenner wieder schmunzeln. Die Linux- Community ist sich nur in einem eins: "Wir bevorzugen Linux." Ansonsten ist alles anpassbar, was sicherlich nur für irgendwelche IT´ler zu handlen ist.
Ich kann das vielleicht noch handhaben, aber nicht meinem Vater beibringen. Das ist der springende Punkt.

Zitat

schwedenmann postete
Und ich kenne wirklich kein Winprogramm das der Normaluser nicht auch unter Linux hätte. Umgekehrt ginbt es Programme da würde sich vom funktionsumfang jeder Winuser die Finger lecken, weil es die für lau gibt.
Ja, aber da ist es oft eine Frage der Kompatibilität. Das haut zwar mittlerweile auch recht gut hin, aber auch nicht immer. Wie gesagt, einem unbedarften User würd ich kein Linux in die Hand drücken.

Aber ich will hier sicherlich keine Grundsatzdiskussion herbeiführen ;)
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31.07.2006, 11:43
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#26 @HeVTiG

Zitat

Ja, zugegeben, das Grundgerüst ist meist ähnlich. Ich finde es halt immer nur schade, daß oft das Rad zig Mal neu erfunden wird. Hätte man die Zeit der Programmierer in eine oder wenige Richtung(en) gesteuert hätten wir jetzt ein Linux, welches wahrscheinlich Vista in nichts nachstehen müßte.
Ist halt auch immer noch ein Problem, dass viele nicht auf die Windows Programme verzichten können/ wollen. Für Spieler ist Linux ja auch noch nichts..
Schade du verstehst es nicht - Die Linux distributionen und derivate sind ja grade deswegen so gut weil es nicht nur eines gibt was alle dominiert.
Es gibt eine Menge Auswahl du könntest sogar dein eigenes Schaffen wenn du willst.
Dies ist ein Privileg was es nur in der open-source Welt gibt und nirgendwo sonst.
Viele Menschen sind an dieser Entwicklung beteidigt - auf der ganzen Welt.
Es wird nicht nur ein Denk-Schema gezwungenermaßen wegen Geld, Verkaufszahlen, Macht umgesetzt.
(Du solltest mal Eric Raymonds The Cathedral and the Bazarr lesen ;))

Für Spieler ist das OS nichts - stimmt gezwungener Maßen aber nicht weil die Spiele nicht darauf laufen würden (die laufen dann meistens besser ;)) nein es ist wegen des Marketings nicht alle Portieren ihre Titel auf Linux meistens liegt das auch daran das sie DirectX als API bevorzugen anstelle von OpenGL (und SDL).
Das ist natürlich ein kritischer Punkt wodran die open-source community schon Jahre zu knacken hat und bis jetzt ist es niemanden gelungen die DirectX API richtig gut zu emulieren (bis auf transgaming vielleicht aber nur in einigen Punkten).
Dies macht die Software also nur für windows nutzbar.
Sollten die Titel aber die OpenGL API nutzen dann kann man die Spiele sehr leicht ohne großen Arbeitsaufwand portieren.

Zitat

Nein, so meinte ich das nicht. Es gibt zig Linux- Distros mit irgendwelchen Besonderheiten. Also in dem Fall werden Distros jedesmal neuerfunden. Wenn ich ein Problem habe ist es nicht so wie bei Win, sondern es spielen immer noch die Besonderheiten der Distro mit.
habe ich also ein programmspezifisches(!) Problem muß ich dennoch evtl. in der Community meiner Distro nachfragen.
Hmm nein das stimmt so nicht - das gilt primär für newbies.
Wenn du einmal den Status erreicht hast das du dich richtig gut auskennst (ja so wie ich zb. (das soll keine Selbstbeweihreucherung sein)) dann wirst du kein Problem mehr damit haben.
Du kannst dann sagen dieses oder das GNU/Linux derivat gefällt mir besser oder schlechter aber du kannst mit allen umgehen gerade weil alle immer einiges gemeinsam haben und ob die start scripte nun in /etc/rc.d oder /etc/init.d liegen ist für dich Irellevant.
Es macht dann keinen Unterschied mehr was fürn XY Linux du nutzt - sobald du einmal dran sitzt kontrollierst du das OS und nicht umgekehrt.

Zitat

... Wie gesagt, einem unbedarften User würd ich kein Linux in die Hand drücken.
Das ist ganz meine Rede Linux ist nichts für normale User - es wurde nie dafür entwickelt es wollte niemals den Platz von windows streitig machen auch wenn das immer so dargestellt wurde/wird.
Linux wurde zb. wegen Apache sehr populär damals gab es bei windows keine Möglichkeit des vhostings (mehrere Webseiten auf einer Hardware Box).
Linux kann auch nur von den Personen genutzt werden die sich wegen irgendwas dafür interessieren.
Es ist nichts für die Leute die sonst überhaupt nichts mit Computer zu tuen haben (wollen).
Bei dem Punkt ist übrigens BSD noch sogar klar im Vorteil den da gibt es ja die strikte Struktur von der du sprichst.

Zitat

Ich kann das vielleicht noch handhaben, aber nicht meinem Vater beibringen. Das ist der springende Punkt.
Du wirst lachen meine Freundin nutzt sogar Linux - sie ist eine Person die mit Technik nicht unbedingt viel am Hut hat und kennt sich auch nicht besser mit Windows aus (da macht es keinen Unterschied) sie nutzt aber Linux lieber (weniger Probleme, Abstürze etc.). ;)
Sagen wir mal so es ist einfach einer Person bei zu bringen wie man das Betriebsystem nutzt - wenn du ihr dann natürlich die Administration bei bringen willst und die technischen Details die man wissen muss damit man das Betriebsystem selber lauffähig halten kann, dass ist natürlich was anderes.

Nochmal abschließend - das Linux das große Potential der Individualität und absoluten Anpassbarkeit besitzt weil man nahezu alles verändern kann ist kein Schwachpunkt.
Es ist die größte Stärke die dieses Betriebsystem besitzt.
Und du musst kein Programmierer sein um dies zu nutzen es reicht wenn du dich für eine Distribution entscheidest die dir gefällt und mit der du klar kommst.
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07.08.2006, 20:52
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Beiträge: 337
#27 @all
Also, Ihr könnt darüber denken wie Ihr wollt, aber meine Meinung ist immer noch :
Jemandem, der sich nicht mit einem Betriebssystem beschäftigen möchte, ganz egal wie es heißt, dem wird auch kaum eines davon nahe gebracht werden können. Demjenigen der nur die Anwendungen haben möchte ist das Betriebssytem so egal wie sonst'was und er wird sich auch voraussichtlich niemals mit Computern näher beschäftigen mögen.

Nach meinen bisherigen Beobachtungen bin ich ziemlich fest davon überzeugt, daß Linux letztendlich das Betriebssystem ist, daß das Zeug zum Jedermann-System hat,
Bitte beachtet, daß ich damit absolut nicht meine, daß jederman das Betriebssysem beherrscht, sondern daß es von jederman eingesetzt werden kann. Das ist ein sehr großer Unterschied.

Gleiches gilt doch auch für jedes andere Betriebssystem. Wer ein Betriebssystem benutzt muß sich nicht unbedingt damit auskennen und es beherrschen, wenn er lediglich die Anwendungen einsetzen möchte.

Gruß
Cascade
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07.08.2006, 22:46
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Avatar Xeper

Beiträge: 5291
#28

Zitat

Nach meinen bisherigen Beobachtungen bin ich ziemlich fest davon überzeugt, daß Linux letztendlich das Betriebssystem ist, daß das Zeug zum Jedermann-System hat,
Bitte beachtet, daß ich damit absolut nicht meine, daß jederman das Betriebssysem beherrscht, sondern daß es von jederman eingesetzt werden kann. Das ist ein sehr großer Unterschied.
Natürlich wenn du das so siehst stimmt das.
Das ist genau das was SuSE macht - wir nehmen uns das plain GNU/Linux und verändern es wie es in die SuSE Ideologie passt - man kann ja zu alles ein Frontend programmieren (siehe yast).
Man kann also ein GNU/Linux nehmen und dann es SuSE Linux nennen welches genau die selbe sogenannte Benutzerfreundlichkeit besitzt.
Trotzdem kannst du keine proparitäre Software daraus machen da du dich an die GPL halten musst.

Ein Problem ist nach wie vor die Treiberunterstüzung - da Linux ja monolithisch ist kann man nicht einfach Treiber X für Webcam Y zu jeden Linux'en die es auf der Welt gibt dazu programmieren und einsetzen.
Da musst du schon den kernel rekompilieren (+module) oder der Treibere muss zu dem kernel release passen.

Das ist wohl Windows nötige Stärke aber gleichzeitig größte Schwachstelle, dieser macrokernel (NT - macrokernel sind microkernel mit monolithischen Zügen) zeugt zwar von einem erweiterten Design aber wie man weiß sind microkernel basierende Designs auch stark bug anfällig. Vielleicht dauert die Windows entwicklung auch deswegen Jahre schließlich muss man ja jeden windows Treiber auf jedes Windows installieren können.
Das ist bei Linux unmöglich - wird es wohl auch immer sein.
Vielleicht wird Hurd ja Linux irgendwann ablösen.
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07.08.2006, 23:17
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Beiträge: 896
#29 Hallo


man könnte wenn man böse denkt auch die Diskussion so zusammen fassen


Mac user wollen nicht wissen warum ihr System funktioniert
Linux user wollen wissen warum ihr System funktioniert
Dos user wollen wissen warum ihr System nicht funktioniert
Win user wollen nicht wissen warum ihr system nicht funktioniert
__________
Mfg
schwedenmann
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09.08.2006, 11:20
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Avatar Xeper

Beiträge: 5291
#30

Zitat

Linux user wollen wissen warum ihr System funktioniert
BSD user auch ;)
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