Ist Linux nach wie vor ein Hacking System geblieben?

#0
23.09.2005, 22:10
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#1 Hallo erst mal an alle ;)

Also es geht um folgendes, einer meiner Kollegen hat mir neulich gesagt, ja seit so etwa Suse Linux 9.0 Professionel raus gekommen ist, sei das System total mutiert. Wo es doch früher so gerne für Hacking benutzt worden war, so sei dies nun nicht mehr möglich, laut meinem Kollegen würde Linux nähmlich einiges an Zeugs blockieren, was Hacker brauchen, vorallem unter der neuen Version 9.3.

Ist es nun wirklich so? Oder wägt sich hier der Kollege hier in eine falsche Sicherheit? Warum wurde denn überhaupt Linux so oft und gern für Hacking Angriffe genutzt, und falls der Kollege recht hat, warum sollte es jetzt nicht mehr gehen? Was früher ging geht ja später immer noch oder?

Bin relativ neu überhaupt auf dem Linux gebiet, was meint ihr dazu?
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24.09.2005, 12:02
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#2 GNU/Linux != SuSE

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux
http://de.wikipedia.org/wiki/Suse

Was ein "Hacking System" sein soll weiß ich allerdings auch nicht.
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24.09.2005, 12:21
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#3 Hmmm das stimmt auch nicht ganz, weil es gibt viele Linuxe. So zum beispiel Redhat, hat mit dem echten Suse wenig zu tun.

Mit Hacking System meine ich ein System, von dem man hacken kann. Von Windows systemen zum beispiel wird wohl kaum ein Hacker was probieren, weil es viel rumblockiert und rumzickt bei Zugriffsberechtigungen etc. etc. etc.

Darum bevorzugten Hacker lange Unix Systeme, weil die weit mehr möglichkeiten hatten. Fragt sich eben nur, ob das beim neuen Linux 9.3 immer noch so ist.
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24.09.2005, 14:26
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#4 Es gibt viele Linux-Distributionen und nur einen Linux-Kernel, den alle verwenden. Es gibt kein Linux 9.3. Der aktuelle stabile Kernel ist bei Version 2.6.13.x nachzulesen auf http://www.kernel.org/ Unix ist dann nochmal was anderes und hat mit Linux nichts zu tun.

Um auch nur ein korrektes Gespräch über "hacken" zu führen ist es unabdingbar solche Unterschiede zu kennen. Wenn auch dein Kollege Begriffe lustig durcheinander würfelt, kannst du davon ausgehen das er keine Ahnung von dem hat worüber er redet.
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Dieser Beitrag wurde am 24.09.2005 um 14:31 Uhr von asdrubael editiert.
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25.09.2005, 00:20
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#5 Da kann ich mich nur asdrubael anschließen, für einen hacker wird SuSE wohl relativ uninteressant sein schon allein wegen der Philosophie die SuSE verfolgt.

Desweiteren sind alle open-source Systeme, Systeme die von Hackern (Begriff wird historisch richtig benutzt) geschrieben worden sind, darunter fällt GNU/Linux und *BSD.
Diese Systeme sind natürlich auch UNIX derivate die POSIX konform sind (was natürlich nichts mit dem SCO UNIX zu tuen hat oder dem historischen UNIX).

Zitat

Warum wurde denn überhaupt Linux so oft und gern für Hacking Angriffe genutzt
Hacker != Cracker - was du meinst sind Cracker, den rest kann man dir nicht beantworten weil er nicht zutrifft oder nichts mit all dem zu tuen hat.
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29.10.2005, 16:58
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#6 Ich würde sagen, die meisten Hacker benutzen Debian GNU/LINUX,
es gibt aber auch spezielle Distributionen wie WHOPPIX (ein Knoppix fork mit vielen Exploits) oder Auditor (http://www.remote-exploit.org/index.php/Auditor_main), welches auf W-LAN spezialisiert ist.
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