Festplatten Backup mit "dd" per FTP oder SSH auf Windows Computer sichern

#0
07.05.2005, 14:20
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#1 Hallo,

ich habe von einen Freund gehört das man ein Linux Backup auf einen anderen Linux Rechner (Backup Server) mit
dd if=/dev/hda | gzip -c | ssh user@host "cat > imagedatei.gz"
erstellen kann und mit mit
ssh user@host "gzip -d -c imagedatei.gz" | dd of=/dev/hda
zurücksichern kann.

Nun Frage ich mich wie ich das mit Windows bewerkstelligen kann
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13.05.2005, 03:02
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#2 servas maad.

mit knoppix sollte das eigentlich funken. es gibt da aber ne schönere/bessere lösung (kleines script für knpppix). wenn du mir ein bissl zeit gibst schreibe ich dir eines, wennst möchtest?
lg aus wien

du kannst ja knoppix schon mal runtersaugen: www.knopper.net/knoppix/
ich denke die neue version 3.8 kann auch schon auf ntfs schreiben???

(ps: imagedatei.tar.gz ist besser)
[/img]
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13.05.2005, 08:09
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#3 Auf NTFS schreiben ... 'können', soviel ich weiß ja. Aber angeblich nicht immer mit zufrieden stellender Zuverlässigkeit. Habe jedenfalls gehört das es da des öfteren zu Problemen kommt (also auch bei den aktuellsten Versionen).
Kann das hier jemand mit konkreten Aussagen klar stellen? Da ich selber eigentlich kein Knoppix verwende, hab ich es selber nie getestet. Es würde mich jedoch mal interessieren, da man meistens nur liest "ich glaube schon ... ich glaube nicht".
__________
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13.05.2005, 12:26
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#4 Hallo,

ich meinte eigentlich das Linux Image ohne extra auf den Server zu speichern auf einen Windows zu sichern. Das kann man dann mittels ncftp von den Linux Server aus auf den Windows rechner sichern. Ich musster aber feststellen das dd ein komplettes Image der Festplatte erstellt in meinen Fall ein 80 GB großes image.
Naja also lohnt sich die methode mit dd für mich nicht, da der Server weit entfernt in einen Rechenzentrum steht.

Daher such ich jetzt nach einer alternative wo mann ein komplettes Backup der Daten und später nur inkrementelle machen kann.
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13.05.2005, 14:31
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#5 hallo all!

hier mal ein lösungsvorschlag:

# verbinde dich mit ncftp zu deinem backupserver
1.) ncftp> open ftp.backup.server

# kopieren der verzeichnisse auf den backupserver. (ich hoffe das ist -r)
2.) ncftp> put etc bin root home usw.

# "-n 3" kopiert alle geänderten daten der letzten drei tage oder früher.
3.) put -n 3 etc bin root home usw.

diese lösung basiert auf der annahme das der zusatzbefehl von put (-n 3) funktioniert und auch alles rekursiv kopiert wird.
www.cs.hmc.edu/qref/ncftp204.html#anon

lg roland
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13.05.2005, 16:11
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#6

Zitat

Malkesh postete
Auf NTFS schreiben ... 'können', soviel ich weiß ja. Aber angeblich nicht immer mit zufrieden stellender Zuverlässigkeit. Habe jedenfalls gehört das es da des öfteren zu Problemen kommt (also auch bei den aktuellsten Versionen).
Kann das hier jemand mit konkreten Aussagen klar stellen?
Captive NTFS ist zuverlässig, der native Schreibsupport in Kernel 2.6 nicht. Beides wird mit Knoppix mitgeliefert. Captive NTFS funktioniert nur mit einem installierten Windows, weil der NTFS Treiber von Microsoft verwendet wird.
__________
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13.05.2005, 16:30
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#7 Ahh, das macht Sinn. Erklärt auch diese vielen widersprüchlichen Aussagen in dem Bezug. Danke für diese kleine Erläuterung, auch wenn es jetzt wohl etwas off-topic von mir war. Nun weiß ich ja nach welchen Begriffen ich Googlen muss, wenn ich weitere Infos will. ;)
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04.10.2005, 00:10
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#8

Zitat

Ich musster aber feststellen das dd ein komplettes Image der Festplatte erstellt in meinen Fall ein 80 GB großes image.
Selbst wenn du das ganze durch gzip jagst 80 GB ? Ganz schön voll der Rechner . Du könntest das ganze mit bzip2 -z komprimieren , das bringt zusätzlich ein paar % komprimierung . (Anstelle von gzip mein ich)

Nun du könntest dir cygwin auf deinem Windows Rechner installieren , dann hast du eine *nixlike Shell und die meisten Standard *nix Programme auch unter Windows. So kannst du das Image von deinem Server auf die Windowskiste bekommen ohne es zwischenspeichern zu müssen .

Wenn du auf dem Server nur eine Partition a 80 GB (oder größer ) hast dann wirst du mit dd nicht weit kommen . Allerdings solltest du dann vielleicht mal deinen Partitionierung etwas überdenken , denn es soll gute Gründe geben gerade bei einem Server nicht alles in eine Partition zu knallen.

Sprich kleine System Partition die gelegentlich nach updates mit dd gesichert wird , und eine oder mehrer Datenpartitionen die regelmäsig incrementell mit Tar und bzip2 gesichert werden (und einmal alle Monate mal komplett).

Ansonsten kannst du mit dd if=/dev/hda1 zb die erste partition if=/dev/hda2 die Zweite partition usw sichern . So wie ich das berstanden habe hast du ja nen Linux Server . Die Partitionen kannst du bequem mit cfdisk auslesen , denke mal das weißt du .

Du kannst für incrementelle Backups sehr schön das tool Tar benutzen. Da gibt es fertige Bashscripte und gute Anleitungen im Netz wie man mit Tar incrementelle Backups erstellen kann .

Dann das ganze in einen Cronjob und regelmäßig per ssh auf oder sftp auf einen anderen Server laden lassen und das Problem sollte gegessen sein .

Hoffe du kommst damit weiter , gruß Sono

Nachtrag:
Hm der Tread war wohl schon etwas angestaupt , vielleicht interessiert es dich ja doch noch.
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04.10.2005, 00:26
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#9

Zitat

Ich musster aber feststellen das dd ein komplettes Image der Festplatte erstellt in meinen Fall ein 80 GB großes image.
Ich empfehle eher rsync anstelle von dd - dd kann nur auf Dateisystem- oder Partitions - Level kopieren weil es bitwise (1:1) kopiert.
Du solltest dir nur das sichern was du auch brauchst und dann evntl. mit bzip2 komprimieren.
Inkrementelle backups kann man auch mit rsync erstellen - weiteres steht ja bekanntlich in der manpage.
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04.10.2005, 10:02
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#10 Hallo


mit dd ist klar 1:1, dafür ist aber dd wurscht, was für ein Dateisystem drunter liegt.

tar, dar, rsync benötigen alle kompletten Lese und Schreibzugriff auf die Partitonen (Quell + Ziel) und auch mit captive würde ich nicht auf ntfs schreiben, egal was bisher gesagt wurde. Tests (war in linux-user, ??) mit captive, paragon ntfs-treiber und native nfts-kernel waren alles andere als ermutigend.
Ansonsten richte doch auf der Winliste einen ftp-server ein, es gibt ein Linux-projekt
g4ui ?? damit werden images erstellt und auf eine ftp-Server geschoben.
Ansonsten siehe auch mondo oder Backuppc.
__________
Mfg
schwedenmann
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04.10.2005, 23:08
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#11

Zitat

und auch mit captive würde ich nicht auf ntfs schreiben, egal was bisher gesagt wurde. Tests (war in linux-user, ??) mit captive, paragon ntfs-treiber und native nfts-kernel waren alles andere als ermutigend.
Blödsinn, verlass dich mal nicht auf deine Subjektive Einbildung - bleib einfach Objektiv ansonsten kannst du an derartige Themen gar nicht ran gehen.
captive-ntfs benutzt den windows treiber für NTFS somit ist captive-ntfs 100% stable.
Alles andere ist entweder gelogen oder wurde durch subjektive Empfindung getäuscht, verlass dich da mal lieber auf meine Tests oder auf die simple Logik der Natur.
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05.10.2005, 10:00
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#12 Hallo

@Xeper

Zitat

Blödsinn, verlass dich mal nicht auf deine Subjektive Einbildung - bleib einfach Objektiv ansonsten kannst du an derartige Themen gar nicht ran gehen.
captive-ntfs benutzt den windows treiber für NTFS somit ist captive-ntfs 100% stable.
Erst mal mäßige deine Ton auch wenn du schon über 1000 Beiträge hast, du hast die Weißheit nicht mit Löffeln gefressen, andere wissen auch was sie sagen.

Wenn du dir mal den Artikel in Linux-Magazin, 4/2004 durchliest, wirst du einsehen, das deine meinung falsch ist.
Außerdem was hat 100% stabel mit dem Original-Treiber von Win zu tun. Der läuft doch native gar nicht unter Linux!, da ist doch wohl noch ein Linuxprogramm nötig und da ntfs nicht quell-offen ist, kann das Programm auchnicht 100% den ntfs-Treiber von Win unterstützen.
Ich würde einen Teufel tunund Anwendern von Linux raten auf ntfs zu schreiben und den Eindruck vermitteln, da gibts kein Problem. Hoffentlich kommendie dann auf dich zurück, wenns in die Hose gegangen ist.

Mfg
schwedenmann
__________
Mfg
schwedenmann
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05.10.2005, 15:39
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#13 @schwedemann

Mag schon sein, aber funktionieren tut es trozdem - es wird natürlich ein wrapper für den ntfs Treiber benötigt - aber hast du auch selber Erfahrung damit gesammelt oder redest du nur so?
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05.10.2005, 21:45
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#14 Hallo

@xeper

nichts für ungut

Zitat

aber hast du auch selber Erfahrung damit gesammelt oder redest du nur so?
Nein ich benutze nur Linux. Aber ich lese, informir mich im Netz in Foren und Newsgroups. Ich habe nur sehr wenige gefunden, die ntfs schreibzugriff, egal wie, als sicher oder stable bezeichnen. Die meisten Linuxuser raten davon ab, zumindest sageb sie, daß es Probleme geben könnte, als Backup vorher machen.
soweit ich weiss ist doch die Entwicklung von captive seit Ende 2004 stehn geblieben und der Test im Linux-Magazin war ja von 2004. Wenn du dir den mal durchlesen würdest wüßtest du, warum ich so reagiert habe. Im übrigen ist ja ntfs Betriebsgeheimnis (weiß der teufel warum, keiner käme auf die Idee ntfs nachzubilden), sodaß egal wers macht, solange nicht MS, das Ganze immer mit Vorsicht zu genießen ist, da mit Sicherheit nicht alles über ntfs bisher über reverse-engeneering herausgefunden wurde, was aber für ein einwandfreies funktionieren für ntfs-schreibzugriffe und anderer Features von ntfs von Linux aus ,unerläßlich ist.
__________
Mfg
schwedenmann
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05.10.2005, 22:33
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#15 @schwedenmann

Nagut du hast halt irgendwo von irgendwem was gehört - toll.

Zitat

Ich habe nur sehr wenige gefunden, die ntfs schreibzugriff, egal wie, als sicher oder stable bezeichnen.
Irgendwie verwechselst du den nativen Linux ntfs mit dem captive ntfs - mir ist schon klar das der Linux ntfs Treiber unstable war und ist deswegen ist er ja in 2.6 auch rausgeflogen (jedenfalls teilweise - dass was noch übrig ist, ist nicht sehr viel).

Zitat

Im übrigen ist ja ntfs Betriebsgeheimnis (weiß der teufel warum, keiner käme auf die Idee ntfs nachzubilden)
Weil NTFS für andere OS sehr uninteressant ist.

Zitat

da mit Sicherheit nicht alles über ntfs bisher über reverse-engeneering herausgefunden wurde, was aber für ein einwandfreies funktionieren für ntfs-schreibzugriffe und anderer Features von ntfs von Linux aus ,unerläßlich ist.
Richtig, genau deswegen gibt es captive-ntfs, wie aus der `Description` meines Paketmanagers einwandfrei hervorgeht: Captive uses binary Windows drivers for full NTFS r/w access.

Somit ist es genauso stable wie es auf windows ist.

Zitat

ich weiss ist doch die Entwicklung von captive seit Ende 2004 stehn geblieben und der Test im Linux-Magazin war ja von 2004. Wenn du dir den mal durchlesen würdest wüßtest du, warum ich so reagiert habe.
Nicht nötig die ganzen Zeitschriften und der Kram bringen mir nicht viel, ich habe das nämlich selber getestet und viele die ich in freenode kenne ebenfalls - da gab es keinen einzigen Fall wo captive-ntfs zu Datenverlust geführt hat.
Alles was ich von dir erwarte ist das du nicht das Gegenteil behauptest solange du es nicht selber beweisen kannst, zumindestens solltest du einen logisch nachvollziehbaren Grund abgeben warum der windows NTFS Treiber versagen sollte - irgendwo gehört, gelesen, gesehen haben viele. Das hör ich den ganzen Tag von den verschiedensten Leuten.

Ob es jemals einen nativen stable NTFS Treiber für Linux geben wird ist natürlich fraglich - vermutlich nicht weil das FS wie gesagt sehr sehr uninteressant ist (das ist auch kein FS das man benutzen würde wenn man nicht muss). Auch in FreeBSD gibt es nur r/o support.
__________
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