wo ändere ich name und PW für Netzwerordner?

#0
28.03.2016, 21:08
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#1 hallo zusammen,

ich habe einen neuen laptop. habe einen ordner im netzwerk freigegeben.
mein rechner findet den ordner, man muss aber einen namen und passwort eingeben.
woher bekomme ich den?
bzw wo sind die einstellungen auf meinem laptop dafür?
verstehe nicht, welchen benutzernamen er haben will...

mfg
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29.03.2016, 15:44
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#2 Benutzername und Passwort vom anderen PC. Ggf. muss der Name des anderen PCs noch als "Domäne" angegeben werden.

Beispiel: Der alte Rechner heißt "Stargate" und der Benutzer, der die Dateien freigegeben hat, heißt "Horst". Dann gibst Du bei der Abfrage "Stargate\Horst" oder "Horst@Stargate" ein. Und das entsprechende Passwort.

Einfacher ist es, wenn Du eine Heimnetzgruppe einrichtest (ab Windows 7).

Hier ist es auch nochmal beschrieben (auch wenn es CHIP ist): http://praxistipps.chip.de/ordner-fuer-netzwerk-freigeben-so-funktionierts_19213
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29.03.2016, 20:51
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#3

Zitat

Gool postete
Benutzername und Passwort vom anderen PC. Ggf. muss der Name des anderen PCs noch als "Domäne" angegeben werden.
ja welcher benutzername soll denn das sein?
der von der windows anmeldung? aber der geht nicht.
und wo muss der name als domöne angegeben werde?

weil es ist ja so; vom laptop auf den rechner = kein problem.
musste dort auch einen benutzernamen und passwort angeben, aber das hat geklappt. benutzername war einfach "admin".
keine ahnung wieso.
aber anderesrum (von rechner auf laptop) funktioniert "admin" nicht.
er sagt jedesmal name oder passwort falsch.
aber von welchen bneutzername und welches passwort ist denn überhaupt die rede?
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30.03.2016, 08:59
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#4 Es wird immer ein Benutzer angelegt, wenn Windows eingerichtet wird. Wenn Du bei der Ersteinrichtung vom Laptop als Benutzer nicht "admin" sondern "PapaSTone" eingegeben hast, dann müsstest Du beim Zugriff auf den Laptop als Benutzernamen auch "PapaSTone" eingeben. Du kannst aber auch einfach noch einen Benutzer "admin" auf dem Laptop anlegen - mit dem gleichen Passwort wie beim PC. Dann sollte es auch gehen.
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01.04.2016, 22:54
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#5 ok habe ich ausprobiert.
und es ging nicht.
bzw habe den fehler gefunden !!!
habe im benutzernamen ein Leerzeichen dazwischen.
damit geht das nicht.
wenn ich den benutzernamen auf ohne Leerzeichen ändere, dann geht es.
also zum beispiel so: "Papa STone" oder "PapaSTone".

gibt es sowas wie ein lückenfüller für leerzeichen?
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02.04.2016, 08:53
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#6 Ein Unterstrich U_n_t_e_r_s_t_r_i_c_h sieht oft ganz nett aus
und früher haben wir auch oft ein gefülltes Leerzeichen "" verwendet.
Das bekommt man mit ALT + 255 hin, kann mir aber nicht vorstellen, sowas im User oder im Passwort zu nutzen, das gibt nur Probleme bestimmt.
Und nicht immer hat man ein identisches Tastaturlayout vor sich, dann fängt die Sucherei an.
Selbst für Dateinamen würde ich maximal den Unterstrich nehmen.

T S
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02.04.2016, 23:26
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#7 ja ok aber ist doch total doof, dass im benutzername kein leerzeichen erkannt wird?!
weil windoof das nicht kann oder was?
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04.04.2016, 12:36
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#8 Das kann im Grunde kein Betriebssystem. Zwar bietet Windows offenbar die Möglichkeit an, aber dann hakt es an bestimmten Stellen. In Linux und MacOS X wird ein Benutzername mit Leerzeichen gar nicht erst angenommen. Ich weiß gar nicht, warum das bei Windows erlaubt ist... das führt ja nur zu Problemen.

Übrigens: wenn Du es mit über das Heimnetzwerk gelöst hättest, hätte es trotzdem funktioniert, da das über eine Geräteauthentifizierung und keine Benutzerauthentifizierung geregelt wird.
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04.04.2016, 19:07
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#9

Zitat

PapaSTone postete
ja ok aber ist doch total doof, dass im benutzername kein leerzeichen erkannt wird?!
weil windoof das nicht kann oder was?
Windoof kann nichtmal zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden.

Zitat

Das kann im Grunde kein Betriebssystem.
....
Ich weiß gar nicht, warum das bei Windows erlaubt ist... das führt ja nur zu Problemen.
Ein Leerzeichen ist halt auch nur ein Zeichen, ich weiß nicht warum Linux es nicht können sollte - es handelt sich ja nicht um VFS.
Denke mal das es mit LDAP schon gehen wird... warum man das tuen sollte... naja.
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05.04.2016, 08:48
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#10 Ok, "können" ist zu unklar ausgedrückt. Mit Sicherheit könnte Linux es auch. Aber aus Gründen wird es nicht erlaubt. Bei nem Leerzeichen im Benutzernamen müssten evtl. Anführungszeichen gesetzt werden, um dem System mitzuteilen, dass es sich um einen zusammenhängenden String handelt.

PS: manchmal bin ich ganz froh, dass Windows nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung bei Dateinamen unterscheidet. Sonst wäre es einfacher, Malware zu verschleiern. Beispiel: Ein Hauptprozess von Windows ist "explorer.exe". Wenn dann ne Malware einen Prozess "Explorer.exe" oder "explorer.EXE" anlegt, dürfte es einem Anwender recht schwer fallen, das zu entdecken. Und bei einer Meldung des Virenscanners könnte er sogar annehmen, dass es sich um eine Falschmeldung handelt.
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05.04.2016, 21:44
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#11 Krass, ich arbeite immernoch ganz ohne Snakeoil - selbst unter Windows, tja. ^^
Haben bei uns auch Windows 7 Clients... naja gut wird natürlich alles regelmäßig gesichert, backup und so...
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06.04.2016, 08:43
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#12 Bei Gelegenheit kannst Du ja nochmal erläutern, warum Du Virenscanner für Snakeoil hältst.
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06.04.2016, 12:16
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#13 und was auch was snakeoil heisst?!
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06.04.2016, 19:20
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#14

Zitat

PapaSTone postete
und was auch was snakeoil heisst?!
https://en.wikipedia.org/wiki/Snake_oil

1. Paragraph, lesen musst du selbst. ;)

@Gool
Siehe oben, Virenscanner bewegen sich in einem fast schon esoterischen Bereich und können nicht das halten was sie versprechen umgekehrt haben sie selbst schon Malware artige Züge ergo müßten Virenscanner immer Quell offen sein.
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07.04.2016, 10:06
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#15 Meinetwegen sollen sie quelloffen sein. Wie bspw. ClamAV.

Snake Oil bezieht sich ja mehr auf unwirksame oder schädliche Produkte, die angeblich gegen eine Vielzahl von Problemen helfen sollen. Wie Homöopathie, Schüßlersalze, informiertes Wasser, Orgoniten, schwarze Salbe etc.

Auch wenn ein Virenscanner an sich nur dann hilfreich ist, wenn er die entsprechenden Signaturen hat - was gerade bei brandneuen Viren oftmals ein Problem darstellt -, sind AntiVirus-Produkte heutzutage nicht mehr nur mit einem klassischen Scanner ausgestattet. Stattdessen bieten sie auch verhaltensbasierte Erkennungen (Heuristik), die schädliche Prozesse auch ohne Signatur erkennen können. Ok, es gibt immer mal wieder Fälle, wo über's Ziel hinausgeschossen wird und ein Prozess als schädlich erkannt wird, obwohl er legitim ist. Das habe ich aber eher selten erlebt. Hinzu kommen Methoden, schädlichen Code schon zu erkennen, bevor er auf den Rechner gelangt. Die Angriffsvektoren sind ja schon lang nicht mehr (nur) manipulierte Programme auf Datenträgern (oder aus Downloads) oder verseuchte Bootsektoren von Disketten und USB-Laufwerken. Es wird vielmehr auf Exploits in Browsern und Programmen sowie deren Plugins gesetzt (Flash, Java, Adobe Reader). Und da sich das AV-Produkt als eine Art Proxy oder DPI in den Netzwerkverkehr einklinkt, kann somit Malware bereits ausgefiltert werden, bevor sie den Browser erreicht.

Natürlich ist für einige Funktionen ein tieferer Eingriff ins System notwendig. Das kann man schon mal mit dem Verhalten eines Rootkits oder anderer Malware verwechseln. Der Unterschied ist allerdings: das AV-Produkt installiert man willentlich und bewusst, die Malware macht das heimlich. Das AV-Produkt schützt das System und den Nutzer weitgehend vor Schäden (oder möchte es zumindest - der Wille zählt!). Die Malware greift Daten für Identitätsdiebstahl ab, räumt das Konto des Nutzers leer, startet Angriffe auf andere Rechner, verschickt Spam, verschlüsselt Daten und fordert ein Lösegeld...

Ich würde das eher mit ner Impfung vergleichen. Das AV-Produkt stärkt das Immunsystem von Windows (oder ist sogar ein Teil des Immunsystems). Aber wie im echten Leben, kann eine Impfung nur vor bereits bekannten Infektionen schützen. Allerdings kann eine Impfung auch das Immunsystem trainieren und neue Infektionen unter Umständen schon erkennen und bekämpfen, bevor sie ausbricht. Vielleicht braucht man keine Impfung, wenn man sich sozial isoliert und somit allen Krankheiten aus dem Weg geht. Es ist auch hilfreich, sich ständig die Hände zu waschen und ansonsten sehr auf Hygiene zu achten. Das wäre dann übertragen das Argument: wenn man sich nicht auf dubiosen Angeboten rumtreibt und einen Script- und Werbeblocker nutzt sowie Flash, Java und Adobe Reader verbannt, dann kann man einigermaßen sicher durchs Netz surfen. Oder man nutzt halt Linux/UNIX oder Mac OS X, für die es zwar auch Viren und Exploits gibt, die aber lange nicht so verbreitet sind.
__________
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