Wer wird Bundespräsident?

#0
01.06.2010, 23:54
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#1 Hallo Leute,

Horst Köhler ist zurückgetreten und ich habe einfach keine Vorstellung, wer der/die Neue wird!
Also große Frage in die Runde, was denkt oder wünscht ihr?

Wer wird neuer Bundespräsident oder Bundespräsidentin?

Tille
__________
Anonymität im Internet ist, wenn Du keinen kennst, aber alle Dich.
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02.06.2010, 00:01
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Beiträge: 702
#2 Die Frage sollte besser lauten:

Wer macht sich zum Horst? ;)

Aktuell sind ja einige im Gespräch:

Wolfgang Schäuble
(ich hoffe dieser Kelch Stuhl fährt an uns vorrüber!)

Ursula von der Leyen
(alias Zensursula)

Edmund Stoiber
(ähhh neeeee!)

Ich hoffe ja irgendwie auf Joschka Fischer oder so oder das Stefan Raab ein Casting macht!?
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02.06.2010, 10:02
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#3 Okok, ich mach's!
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02.06.2010, 10:18
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#4 Rainer Calmund wäre mein Favorit

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02.06.2010, 16:43
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#5 Ich finde es irgendwie schade dass das Amt des Bundespräsidenten inzwischen so allgemein als "Witz" angesehen wird. Es beinhaltet zwar relativ wenige konkrete Machtbefugnisse, aber ist IMHO dennoch ein wichtiger Bestandteil unseres politischen Systems. Nun zu argumentieren das könne doch jeder B-Prominente oder man solle das Amt doch gleich abschaffen halte ich für gefährlich, damit räumt man dem Kanzleramt noch mehr Macht und Einfluss ein.

Persönlich vermute ich, dass es Frau von der Leyen (die "Mutti der Nation") machen wird. Sie ist dafür zwar überhaupt nicht qualifiziert, aber das spielt bei der Besetzung von Ämtern ja schon länger keine Rolle mehr. Wichtig wird schwarz/gelb vor allem sein, dass keine Kritik an der Regierungsarbeit von dieser Seite droht und da ist Zensurula die perfekte Kandidatin. Zudem ist sie eine Frau was für einige anscheinend Qualifikation genug ist.

Persönlich würde ich mir einen Präsidenten vom Schlage eines Norbert Lammert oder Heiner Geißler wünschen. Oder noch besser ein Parteiloser wie Frau Käßmann oder ein ehemaliger Verfassungsrichter.
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02.06.2010, 18:46
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#6 Heiner Geißler würde mir auch gut gefallen.
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darknight, die wo anders Heike ist. ;)
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02.06.2010, 21:08
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Beiträge: 39
#7 Um auf die Frage des Themas direkt zu antworten - Fr. v.d. Leyen - wenn da nicht noch was entscheidentes geschieht.
Fr. Merkel schickt hier jemanden ins Rennen, von dem sie weiß, dass bei der kommenden Politik keine sonderliche Kritik und Widerstand zu erwarten ist. Ich bezweifle stark, dass Fr.v.d.Leyen dieses Amt ausfüllen kann.
Einen lesenswerten Beitrag aus dem heise/tp-Forum möchte ich an dieser Stelle noch verlinken. Trifft ins Schwarze
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02.06.2010, 21:27
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Beiträge: 11
#8 Diese Frage lässt sich wohl nicht so leicht beantworten. Da werden wir die nächsten Tage erst schlauer werden.

Was wir aber machen können, wie es hier ja auch schon geschehen ist, ist zu philosophieren.

Ich bin der Meinung, es gebührt dem, der dieses Amt nach bestem Wissen und Gewissen walten möchte und mit Herz und Hingabe als Staatsvorsteher für die Bundesrepublik Deutschland dasteht!

P.S. sehr schöner Artikel, Pfutzke.
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04.06.2010, 09:59
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Beiträge: 3306
#9 Nun also doch nicht Frau von der Leyen. Die Gründe liegen auf der Hand:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,698548,00.html

Zitat

Eine Kandidatur von der Leyens stieß in Teilen der CDU offenbar auf heftigen Widerstand. Zwei protestantische Frauen seien an der Spitze der Regierung und des Staates in den ohnehin enttäuschten konservativen Kreisen der Partei schwer vermittelbar, ist in Fraktionskreisen zu hören.
Klar Geschlecht und Religionszugehörigkeit sollten natürlich die ausschlaggebenden Faktoren sein *facepalm*

Nun also Herr Wullf, der nette Ministerpräsident von nebenan. Herr Spreng fasst es gut zusammen:

Zitat

Christian Wullf ist ein Mann ohne besondere Eigenschaften. Mit ihm verbindet sich kein politisches Projekt, keine Vision, kein Plan, kein intellektueller Wurf trägt seinen Namen. Große Reden – Fehlanzeige. Seinen letzten Wahlkampf hat er frei von Aussagen bestritten. Die Deutschen können also beruhigt sein: von ihm sind keine anstrengenden geistigen Herausforderungen zu erwarten.
Ein typischer Kompromisskandidat also, "Beliebtheit durch Beliebigkeit" ganz wie Frau Merkel. Die kann indes zufrieden sein, Frau von der Leyen hat eins auf den Deckel bekommen und Wullf fällt als Rivale auch weg.

Die Opposition macht es hingegen auch nicht besser, SPD und Grüne nominieren den Ex-Stasi Beauftragten Joachim Gauck. Unter Umständen ein guter Mann, aber sorgfältig so ausgewählt das er der Linksfraktion größtmöglich an's Bein pisst. Also wird er bei der Wahl relativ chancenlos sein.
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