Datensicherungskonzept

#0
15.02.2012, 11:37
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Beiträge: 2
#1 Hallo,

ich habe in den letzten Wochen leider zwei mal ziemlich gravierende Datenverluste erlitten, einmal durch meinen eigenen Fehler (überkopieren einer Datei) und einmal durch Versagen einer Festplatte. Beide Male hat mein aktuelles BackUp System versagt, weshalb ich jetzt ein neues System aufbauen möchte und es wäre super, wenn ihr mir dabei helfen könntet.

Bisheriges Konzept:
- alle 2 Wochen eine komplette Synchronisierung mit einer externen Festplatte über (SyncToy) <= hat versagt, da Dateien welche gerade geöffnet sind bzw. an denen gerade gearbeitet wird nicht gesichert werden [besonders TrueCrypt Container]
- zusätzlich hatte ich regelmäßig über Norton Internet Security ein BackUp auf eine weitere externe platte ziehen lassen <= versagt, da Norton nur Dateitypen sicher, die es kennt ... (wer auch immer sich so was ausdenkt)

Basisdaten zu mir:
- Sicherung von einem PC (Laptop) auf dem Windows 7 und Linux Suse läuft, wobei die relevanten Daten bereits auf eine eigene Partition ausgelagert sind
- Umfang der Daten: zwischen 150 und 200 GB
- Wichtig wäre mir eine Versionierung über ein halbes Jahr, so dass ich auch alte Dateien wieder gewinnen kann, falls etwas passiert

Aktuell angedachtes Konzept:
- Umsetzung über NAS mit 2 Festplatten auf RAID 1 (Empfehlungen nehme ich gerne entgegen)
- Vollständiges BackUp alle 2-3 Wochen möglichst automatisiert
- Tägliches inkrementelle Verfahren gegen Abend (sollten ja nur so 200 MB - 500 MB (maximal) täglich sein d.h. es sollte schnell gehen) nach Möglichkeit ebenfalls automatisiert
- Alle halbe Jahr Sicherung des aktuellen Standes auf eine zusätzliche externe Festplatte (manuell?) wobei hier wirklich nur der Stand gesichert wird wie er aktuell ist (ohne Versionierung oder Altbackups etc)
- Die Geschwindigkeit der Wiederherstellbarkeit ist bei mir nur begrenzt relevant, da ich Privatnutzer bin (kein Unternehmen) und im Notfall auch mal 1-2 Stunden ohne die Daten auskomme
- Geschwindigkeit des BackUp sollte im Rahmen liegen und nach Möglichkeit parallel zum normalen arbeiten erstellen
- nicht möglich ist es die Daten direkt auf dem NAS abzulegen, da ich die Daten auch beim arbeiten außerhalb benötige (Laptop)

Meine Fragen:
- haltet ihr dieses Konzept für sinnvoll?
- ist es korrekt, dass ich die Versionierung rein über die Software realisiere?
- ist VersionBackup eine brauchbare Wahl für meine Ziele? (http://www.versionbackup.de)
- wie steht es bei NAS eigentlich mit der Datensicherheit? Ich binde die Platte ja in unser gewöhnliches Heimnetzwerk ein und sie ist (im Gegensatz zu meinem Rechner) nicht durch Firewall etc. geschützt. Ein BackUp auf ein TrueCrypt File wäre aber ja auch nicht gerade sinnvoll, wenn ich an die Geschwindigkeit denke ...
- ist es möglich ein BackUp von einem eingebundenen TrueCrypt Container zu erstellen? (also nicht von den Daten die ich in den Container habe, sondern vom gesamten Container, also die entsprechende Datei zu sichern)

Ich weiß das sind leider viele Fragen, aber es wäre wirklich super, wenn ihr mir weiterhelfen könnt

[edit: Rechtschreibfehler korrigiert]
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15.02.2012, 11:43
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Beiträge: 896
#2 Hallo

Zitat

(ToySync) <= hat versagt, da Dateien welche gerade geöffent sind bzw. an denen gerade gearbeitet wird nicht gesichert werden [besonders TrueCrypt Container)
Sowas amcht man mit keiner Backupsw, ist also dein Fehler, nicht er der SW

Um welche Datentypen handelt es sich ?
Sind ACL wichtig ?


Ich würde sowas wie rsync, bzw. ne GUI luckybackup nehmen, unison wäre auch eine Blick wert, das ganze von Suse aus

Anstelle eines NAS, würdfe ich eine separaten backupserver aufsetzen.

mfg
schwedenmann
__________
Mfg
schwedenmann
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15.02.2012, 16:05
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#3 @schwedenmann
Warum ein "richtiger" Server? Ein NAS ist völlig ausreichend.
__________
Dies ist eine Signatur! Persönlicher Service: Du kommst aus Berlin? Dann melde Dich per PN bei mir, evtl. können wir einen Termin vereinbaren.
Der Grabsteinschubser
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15.02.2012, 17:03
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Beiträge: 5289
#4

Zitat

Gool postete
@schwedenmann
Warum ein "richtiger" Server? Ein NAS ist völlig ausreichend.
Weil ein 0815 NAS nur murks macht und schwer zu administrieren ist (u.a. auch zu unflexibel).
Es gibt natürlich NAS die sind gut, aber auch richtig teuer...
__________
E-Mail: therion at ninth-art dot de
IRC: megatherion @ Freenode
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16.02.2012, 15:21
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Beiträge: 2
#5 ich finde einen BackUp Server aber auch übertrieben, ich bin nur eine privat Person und keine Firma, meine Daten haben zwar auch ihren Wert, aber ich möchte nicht das Geld in einen BackUp Server investieren.
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16.02.2012, 15:27
Member
Avatar Xeper

Beiträge: 5289
#6 Naja dann brauchst aber auch kein NAS in dem Sinne, kannst die Festplatten ja auch in den PC einbauen (oder mit backplane arbeiten) - weil die Geschwindigkeiten über USB oder eSATA sind sub-optimal.
Das reicht zwar für ein paar Briefe aus aber für alles andere ist das meist sehr nerfig.
__________
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