Microsoft ändert Nutzungsbedingungen!

#0
12.02.2002, 18:26
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Beiträge: 17
#1 Schaut mal hier:

Wie die Online-Magazine Golem und Heise-Newsticker berichten, hat der Redmonder Softwarekonzern -- bereits im Januar -- die Windows XP-Nutzerbedingungen in einem Punkt geändert. »Der Lizenznehmer erkennt an, dass Microsoft den Rechner des Nutzers automatisch auf Versionen der benutzten Software überprüfen und Updates dafür herunterladen darf.«, heißt es auf Seite sechs der Product Use Rights (.pdf-Format). Microsoft möchte also ungefragt an ihren Rechner, um eventuell benötigte Updates zu installieren. Ob dies nach deutschem Recht überhaupt möglich ist, darf bezweifelt werden.

Microsoft hat ausserdem eine Datei zur Verfügung gestellt wo alle Services stehen die sich mit Microsoft verbinden wollen. Die Datei bekommt ihr hier. Ob dort aber alle drin stehen?.

Microsoft Techinfo Link

Cu Tomy
Dieser Beitrag wurde am 12.02.2002 um 20:35 Uhr von Tomy editiert.
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12.02.2002, 19:12
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Avatar Laserpointa

Beiträge: 2175
#2 Jo, hab ich im Heise Newsticker auch gelesen:
http://www.heise.de/newsticker/data/hps-11.02.02-000

Zitat

XP-Lizenz öffnet PCs -- für Microsoft (Update)

Windows-XP-Anwender sollen Microsoft automatische Kontrollen und Downloads auf ihre Rechner zugestehen. In der Januar-Fassung des regelmäßig neu formulierten Dokuments zu den so genannten Product Use Rights (PUR) hat der Softwareriese ganz unauffällig -- nämlich auf Seite 6 von 33 -- ein Statement eingebaut, das an die Sage vom trojanischen Pferd erinnert. Zwischen Unmengen abschreckender Lektüre mogelt sich ein neues Zugeständnis unter die akzeptierten Vereinbarungen, um dann "von innen" die Schutzwälle des Anwenders zu durchlöchern: Der Lizenznehmer erkennt an, dass Microsoft den Rechner des Nutzers automatisch auf Versionen der benutzten Software überprüfen und Updates dafür herunterladen darf......
Wirklich eine interessante Frage, was unsere Datenschützer so den ganzen Tag machen...
Freu mich schon, wenn im Bundestag Windows XP verwendet wird ;)

Greetz
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01.04.2002, 17:42
zu Gast
#3 Verwende OS MS Windows NT4.0 - im großen und ganzen noch das optimalste OS. Wollte NORTON FireWall 2002 erstehen und installieren, aber was ich in den sehr interessanten Beiträgen lese, läßt mich Abstand nehmen.
Man hat fix einige Euros los und steht bei Problemen, gerade mit NT4 so ziemlich alleine da. Bei den mir zur Verfügung stehenden Handbüchern und der einschlägigen Literatur steht man wie vor einem Scheunentor, viel Fachwis-sen, aber keinerlei Tips und Anregungen für den Otto Normalverbraucher, der dürfte aber meines Erachtens zum größten UserStamm gehören, nehmen wir
natürlich einige Konzerne aus, wie DaimlerChrtysler, Siemens etc.. Ab und an
findet man eine sehr nette hilfreiche Person bei MicroSoft oder T-Online, habe
bei jenen schon gute Tips erhalten, die man aber fast nirgens lesen kann, ob-
wohl die Welt voller Magazine, Broschüren ist - viel blah blah !!

Herr oder Frau Greetz brachte den Bundestag mit MS WINDOWS XP zur Dis-
kussion. Vielleicht ist alles gesteuert Absicht!?
Wirtschaftsspionage und andere wird es immer geben.

Well, soll ich NORTON erstehen oder nicht? That is the question (auf neu-
deutsch) ! Hat einer von den Leser Erfahrung mit NT4 und FireWalls??

MfG Ihr Henry John Hopegates(alias)
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20.04.2002, 01:57
zu Gast
#4 NT 4 das "optimalste OS" ????
Selten so gelacht!!!!
Ich hab NT 4 auch eine Zeit lang benutzt, bevor 2000 rausgekommen ist und muß sagen das NT 4 so ziemlich alle Nachteile der anderen Betriebssysteme in sich vereint, da wären:

- Grafiktreiber laufen im Gegensatz zu NT 3 im "Kernelspace" d.h. schneller aber im hohen Maße absturzgefährdeter als der Vorgänger.

- Kein aktuelles DirectX verfügbar, also für Spiele oder viele andere 3D und "Multimedia" Anwendungen völlig ungeeignet.

- keine aktuellen Treiber verfügbar (Grafikkarte, USB für Digicam usw.)

- Installationsprobleme bei vielen neueren Anwendungsprogrammen

- muß wegen jeder Kleinigkeit neu gestartet werden

- keine Unterstützung mehr seitens des Herstellers


Wenn einem auch 2000 nicht geheuer ist (obwohl es die Vorteile von NT und Win16bit vereint), dann doch in der Regel weil man M$ nicht traut und z.B. einen solchen Rechner nicht direkt ans Netz lassen will oder weil man stabile und flexible Serverdienste benötigt.
Dann führt im Privatbereich eigentlich kein Weg an Linux (SuSE 7.3 kann meine Oma installieren *g*) oder z.B. OpenBSD vorbei.

Als Spielestarter, MP3 Abspielstation oder um Opera & Eudora zu benutzen finde ich aber 2000 noch recht akzeptabel.
Bei XP hingegen hätte ich schon wieder Sicherheitsbedenken (etliche Dienste die sich bei M$ melden, Müll wie MSN vorinstalliert und eklatante Fehler im Design).
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